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Im Visier: Einstelliger Tabellenplatz

Bislang erfolgreichster HG-Werfer: Hubertus Brandes. CR
Rosdorf (nd). TSV Burgdorf II als verlustpunktfreier Spitzenreiter (26:0) und das abgeschlagene Schlusslicht SG Hohnhorst/ Haste (2:24) markieren in der vierwöchigen Winterpause die extremen Positionen in der Handball-Oberliga. Mit fünf Siegen, einem Unentschieden und sieben Niederlagen blickt der Tabellenzehnte HG Rosdorf- Grone auf eine durchwachsene Vorrunde zurück.
10:4 Zähler vor eigenem Publikum stehen 1:11 Punkte in der Fremde gegenüber. Daher ist Trainer Mirko Jaissle mit dem bisherigen Saisonverlauf „nicht ganz zufrieden“, vorrangig natürlich mit den Auswärtsauftritten: „Da haben wir beim 30:30 in Himmelsthür ganz klar einen Punkt verschenkt, und auch bei der 24:27-Niederlage in Nienburg „war mehr drin.“ Unter dem Strich seien laut Jaissle „auswärts drei Punkte mehr denkbar gewesen“. Der zehnte Rang ist für den Coach „nicht das, was wir uns vorgestellt haben“. Ein einstelliger Platz stand zu Saisonbeginn im Fokus. Verletzungen haben die HG Rosdorf-Grone immer wieder ausgebremst – unter anderem der mehrwöchige Ausfall von Gerrit Kupzog, die Schulteroperation von Marcel Schulz, der in der Rückrunde noch länger pausieren muss, oder der Handbruch von Kreisläufer Jan-Patrick Bohnhoff. Berufsbedingte Ausfälle von Kreisläufer Christoph Falke kamen dazu.
Die letzten drei gewonnenen Heimspiele gegen Zweidorf/ Bortfeld, Großenheidorn und Vorsfelde spiegeln laut Jaissle wider, „was ich mir gewünscht habe und wir auch abrufen können. Das waren zum Teil starke Auftritte mit einer super Mannschaftsleistung.“ Größte Entdeckung der Vorrunde ist für den Coach der 19-jährige Rechtsaußen Mathis Ruck. „Er hat sich zu einer festen Größe entwickelt und starke Vorstellungen abgegeben“, unterstreicht Jaissle. Mit Rechtsaußen Niklas Knust (21) vom bayerischen Landesligisten TSV Friedberg II erfuhr die HG im November eine wichtige Verstärkung.
Am 14. Januar startet die HG zu Hause gegen Schlusslicht SG Hohnhorst/Haste in die letzten beiden Spiele der Vorrunde. „Wir müssen in der Breite noch stärker werden“, fordert Jaissle, der mit den „Bankleuten“ am Ausbau ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten will. Im Kampf gegen Abstieg, von demdieHGgerade einmal fünf Punkte entfernt ist, zählt für Jaissle jeder Punkt, „doch auch der einstellige Tabellenplatz ist noch realistisch“, blickt der Coach hoffnungsvoll ins Sportjahr 2012.
Die bisher 364 HG-Tore teilen sich Brandes (78/32), Frölich (60), Falke (57/10), Kupzog (43), Ruck (37), Greve (23), Krebs (19/2), Gerstmann (16), Schulz (10), Osei- Bonsu (8), Knust (6), Stöber (4), Frank (2) und Bohnhoff (1).
Quelle: Göttinger Tageblatt, 27.12.11, S.23
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