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Auswärtsschwäche trübt Gesamteindruck

Hubertus
Göttingen. Wenn nur diese verflixten Auswärtsspiele nicht wären! Gehen die Oberliga-Handballer der HG Rosdorf-Grone auf Reisen, wird es problematisch. 1:11 Punkte - da bleibt auch Trainer Mirko Jaissle nur übrig zu sagen: „Auswärts ist eben unsere große Schwäche.“
Zuhause dagegen ist die HG durch drei Heimsiege in Folge wieder auf Klassenerhalts-Kurs gekommen. 10:4 Zähler, eine Bilanz, die Hoffnung auf mehr macht. Trotzdem ist Rosdorfs Trainer nur „aufgrund der Umstände zufrieden“.
Viele Verletzungssorgen
Die „Umstände“ sind die schwerwiegenden Verletzungen, die Rosdorf immer wieder zurückwarfen. Marcel Schulz (Schulter-OP) fällt fast ein halbes Jahr aus, will die letzten fünf Spiele noch mitmachen - vielleicht. Gerrit Kupzog fehlte wochenlang wegen seines Fahrradunfalls. Jan-Patrick Bohnhoff brach sich die Hand, Kreisläufer Christoph Falke fehlte mehrfach. Marlon Krebs musste zwei Spiele wegen einer Rot-Sperre pausieren.
„Wir haben drei Punkte zu wenig“, merkt Jaissle kritisch an. Zum Beispiel sei das Unentschieden in Himmelsthür viel zu wenig gewesen. Dafür bekamen die Rosdorfer durch die drei Heimsiege in Folge gegen Zweidorf, Großenheidorn und Vorsfelde Rückenwind.
Brandes ist Kopf des Teams
Zum Beispiel auch für Torwart Christoph Büthe, der, so Jaissle, „eine gute Hinrunde“ spielte. Ebenso Mathis Ruck, der von Rechtsaußen in den rechten Rückraum zurückwich. Hubertus Brandes wurde als Neuzugang auf Anhieb zum Kopf der Mannschaft. Lob von ihrem Trainer ernteten auch Linksaußen Aaron Frölich und Kreisläufer Falke.
Am 14. Januar geht es weiter beim aktuellen Tabellenzehnten. Zuerst zuhause gegen Schlusslicht Hohnhorst/Haste, ehe es zum Vorrundenabschluss nach Alfeld (mit den Ex-HGern Ender Kanar und Christian Brand) und Duderstadts Ex-Coach Thomas Brandes. Jaissle: „Gegen Haste müssen zwei Punkte her, da gibt es kein vertun. (haz/gsd) Foto: zje/nh
Quelle: Hessische / Niedersächsische (Online)
aktiviert von Ulrich Gutenberg
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