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17 Tore wie im Rausch

Zara Moschner CR
Göttingen (war). Neun Tore hat sie schon mal in einem Handball-Oberligaspiel geworfen, sogar elf hat sie schon geschafft. Aber 17 wie beim 36:26-Heimsieg der B-Mädchen der HG Rosdorf-Grone gegen die HSG Heidmark ist selbst für eine Torjägerin wie Zara Moschner sehr viel. „Keine Ahnung, wie das kam. Im Spiel habe ich das gar nicht so wahrgenommen“, sagt die 16-Jährige.
Was sie wahrgenommen hat, ist, dass Heidmark „ziemlich brutal“ gespielt hat. „Da muss man hoffen, dass die Schiedsrichter gut pfeifen“, sagt die Schülerin des Otto-Hahn-Gymnasiums, die die zehnte Klasse besucht. Als Zweiter hinter dem Spitzenreiter Badenstedt hat die HG mit dem Erfolg die Meisterschaftschance gewahrt, auch wenn diese laut Moschner klein ist. „Wir haben das Hinspiel überraschend gewonnen, aber mit einem weiteren Sieg rechne ich gar nicht so“, sagt sie.
Neben dem Handball ist die Leichtathletik mit den Steckenpferden Siebenkampf und Hürdensprint die große Leidenschaft der 16-Jährigen. „Im Moment spiele ich aber eindeutig lieber Handball“, sagt sie. Für weitere Hobbys bleibt keine Zeit. „Ich bin dreimal in der Woche bis Nachmittags in der Schule, dann noch Leichtathletik und Handball – mehr geht nicht.“
Angefangen hat sie mit sechs Jahren bei der HSG Göttingen, vor zwei Jahren ging es dann zur HG. Eine ihrer beiden jüngeren Schwestern beschreitet momentan denselben Weg, spielt bei der HSG. „Sie macht dieselben Bewegungen wie ich“, sagt Moschner. Ob ihre Schwester während der Spiele genauso abschalten kann wie sie selbst, muss sich noch herausstellen. „Manchmal bekomme ich sogar das, was die Trainerin uns zuruft, nicht mit“, sagt die 16-Jährige.
Quelle: Göttinger Tageblatt, 26.01.12, S.23
aktiviert von Jan Bergolte
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