Rosdorf+Grone
Wo liegt denn das?
Der Ort und die gemeinde Rosdorf
Die Gemeinde Rosdorf besteht seit 1973. Am 01.01.1973 wurde im Zuge der Gebietsreform die Einheitsgemeinde Rosdorf mit der Ortschaft Rosdorf als Verwaltungszentrum geschaffen. Der Zusammenschluss erfolgte aus den Orten Atzenhausen, Dahlenrode, Dramfeld, Klein Wiershausen, Lemshausen, Mengershausen, Obernjesa, Rosdorf, Settmarshausen, Sieboldshausen und Volkerode. Im Lauf der letzten 25 Jahre ist die Einwohnerzahl Rosdorfs, bestehend aus elf Ortsteilen, auf ca. 11.000 gestiegen.
Während des ganzen Mittelalters hatten neben Klöstern wie Hilwartshausen, Mariengarten und Walkenried verschiedene Grundherren der Umgebung ausgedehnten Besitz in Rosdorf, der von den Dorfbewohnern als Lehen oder Pacht bewirtschaftet wurde. Seit dem 15. Jh. vermehrte vor allem die Stadt Göttingen hier ihren Grundbesitz, weshalb Rosdorf zu den sogenannten Stadtdörfern gerechnet wurde. Erst 1970 verkaufte die Stadt ihren letzten Besitz in Rosdorf, den 1894 zum Rittergut erhobenen Stipendienhof.
Im Dreißigjährigen Krieg, im Siebenjährigen Krieg sowie in den Napoleonischen Kriegen war der Ort mehrfach hart betroffen. 1667 vernichtete ein Großfeuer mehr als 26 Höfe. Am 1. April 1800 wurde ein Teil des Ortes durch eine Rase-Überschwemmung weggespült.
Die baulichen Anfänge der St. Johanniskirche reichen in die romanische Epoche zurück. 1699 erhielt der Turm sein heutiges Aussehen, das gotische Kirchenschiff wurde um 1725 barockisiert. Der Innenraum wurde Mitte des 19. Jhs. durch den hannoverschen Hofmaler Carl Oesterley neoromanisch (im byzantinischen Stil) umgestaltet. Von ihm stammt auch das bemerkenswerte Altarbild, das Bezüge sowohl zu einem aktuellen Ereignis der Rosdorfer Ortsgeschichte als auch zum Thronwechsel am hannoverschen Königshof enthält.
Die Ansiedlung auf fruchtbarem Boden ist durch die Lage am Leinefluß und an den wasserreichen Bächen Rase und Beeke begünstigt. Seit dem späten Mittelalter sind mehrere Mühlen bezeugt. Im 18. Jh. markieren hier u.a. Getreide-, Walke-, Öl- und Schleifmühle den Anfang der industriellen Entwicklung.
Einwohnerzahl 2002: über 5000. Am 1. Januar 1973 wurde Rosdorf Verwaltungszentrum der neuen Einheitsgemeinde Rosdorf.
Diese Informationen wurden von der Gemeindeheimatpflegerin, Frau Heidrun Dolezel zusammengestellt und von der Homepage www.rosdorf.net entnommen.
Der Ort Grone
Grone ist ein Stadtteil der Stadt Göttingen und war bis zur Eingemeindung im Jahr 1964 ein eigenständiges Dorf. Als die Bevölkerungszahlen Göttingens wuchsen und die Stadt immer größer wurde, gingen die beiden Orte ineinander über. Zum originären Ortskern gesellen sich mittlerweile noch die Bereiche Grone-Nord und Grone-Süd. Die Kasseler Landstraße, die zur A7 führt, trennt den letztgenannten von den anderen beiden Teilen.
Der Kern Grone-Nords ist das riesige Industriegebiet, das unter anderem auch die Sartorius AG beherbergt. Grone-Süd ist durch mißlungene Eingliederungsversuche in Verruf geraten, hier haben sich mehr und mehr soziale Brennpunkte gebildet.
Wie Wikipedia weiter berichtet, heißt der Name Grone in der alten Form "Gronaha" (Grone = Grün, aha = Ache = Wasser). Es handelt sich um eine Übertragung auf den Ort und hat seinen Ursprung in dem grünen Pflanzenwuchs des Baches.
Die Links helfen Ihnen weiter
Ausflugtipps und Übernachtungsmöglichkeiten in Göttingen und Umgebung
www.rosdorf.de
www.rosdorf.net
www.goettingen.de
Rosdorf bei Wikipedia
Grone bei Wikipedia
www.extratip-goettingen.de
www.goettingen-tourismus.de
www.deutschland-panorama.de
www.grenzlandmuseum.de
www.goettingeneins.de
www.dollar-club.de
www.jt-keller.de
www.club-savoy.de
www.zartbitterparty.de
www.hotel.de
www.xlabgoettingen.de
www.8ung-hotel.de
www.jugendherberge.de