HSG Plesse-Hardenberg bittet zum Verfolgerduell gegen MTV Rohrsen

Das Verfolgerduell der Frauen-Handball-Oberliga steigt am Sonntag, 23. Februar, um 17 Uhr zwischen der HSG Plesse-Hardenberg und MTV Rohrsen. Bereits am Sonnabend gastiert die HSG Göttingen beim Schlusslicht . Die HG Rosdorf-Grone empfängt die HSG Osnabrück.

Interessante Konstellationen am 17. Spieltag der Handball-Oberliga der Frauen: Das Verfolgerduell steigt am Sonntag, 23. Februar, um 17 Uhr in der Nörtener Sporthalle zwischen der HSG Plesse-Hardenberg und MTV Rohrsen. Bereits am Sonnabend steigt zwischen dem sieglosen Schlusslicht HV Lüneburg und der HSG Göttingen ein echtes Abstiegsduell. Die HG Rosdorf-Grone empfängt die HSG Osnabrück.

HSG Plesse-Hardenberg – MTV Rohrsen (So., 17 Uhr, Sporthalle Nörten)

Der MTV Rohrsen ist seit nunmehr zehn Spielen ungeschlagen und Spitzenreiter MTV VJ Peine kam beim Heimauftritt gegen die HSG Schaumburg-Nord nicht über ein 26:26-Remis hinaus. Somit ist Rohrsen nur noch zwei Zähler von der Tabellenführung entfernt. Das Burgenteam hat hohen Respekt vor dem Gast mit seinen beiden Torjägerinnen Celina Männich (93 Tore) und Victoria Pook (82 Tore).

„Wir erwarten jedenfalls einen Gegner, der uns von der ersten Minute an fordern wird“, weiß HSG-Trainer Yunus Boyraz. Eine gute Abwehr, wenig technische Fehler und Entschlossenheit im Abschluss erwartet der Coach in einer sicherlich spannenden Partie von seinem Team. „Dann haben wir auch unsere Chancen, um gegebenenfalls das Spiel für uns zu entscheiden.“

Maike Rombach, die mit 114 Treffern beste Werferin der Gastgeberinnen ist, setzt auf den nötigen Kampfgeist. „Da Rohrsen noch Chancen auf die Meisterschaft und den möglichen Aufstieg in die 3. Liga hat, müssen wir uns definitiv steigern.“ Dabei erinnert sich Spielführerin Lara Al Najem ungern an die 14:20-Hinspielniederlage. „Da haben wir total unter unseren Möglichkeiten gespielt. Diesmal müssen wir einfacher abgezockter sein“, so Al Najem.

HV Lüneburg – HSG Göttingen (Sbd., 17 Uhr)

Die HSG hat das Hinspiel knapp mit 32:31 gewonnen. Diesmal soll der Erfolg beim sieglosen Schlusslicht deutlicher ausfallen, nachdem die Göttingerinnen zuletzt mit 3:1 Punkten einen deutliche Aufwärtstrend gezeigt haben. „Auch wenn Lüneburg ganz unten steht, dürfen wir diese Mannschaft keinesfalls unterschätzen“, warnt Torfrau Stephanie Elkenz. „Wir müssen weiter unsere starke Abwehr spielen und vorne unsere Tore reinmachen“, betont Elkenz. „Wir sind jedenfalls sehr motiviert und wollen uns auch wieder belohnen. Außerdem wissen wir, dass wir es schaffen können.“

Kreisläuferin Franziska Gräser bestärkt die Torhüterin. „Mit dem nötigen Biss in der Abwehr und dem Rückhalt aus dem Tor heraus wollen wir die zwei Punkte aus Lüneburg entführen, um den Anschluss in der Tabelle nicht zu verlieren“, hofft Gräser.

HG Rosdorf-Grone – HSG Osnabrück (Sbd., 16 Uhr Sporthalle Rosdorf)

Die Gastgeberinnen sind trotz der jüngsten zwei Niederlagen stärkster Aufsteiger, der mit dem nötigen Biss und der erforderlichen Sicherheit wieder in die Erfolgsspur zurückkehren will. „Wenn wir gemeinsam das Ruder in die Hand nehmen und gut zusammen paddeln, dann können wir den erhofften Erfolg spannend gestalten“, macht Sascha Heiligenstadt Lust auf ein interessantes Spiel.

In der Hinrunde hat die HG Rosdorf-Grone in Osnabrück mit 39:34 gewonnen. Acht geben sollten die Hausherren auf die beiden Torjägerinnen Lisa Meyer (129 Treffer) und Carla Nikolaus (76). „Nach zwei verlorenen Derbys brennen wir natürlich auf einen Sieg. Wenn wir nach vorne genauso viel Tempo gehen wie im Hinspiel und in der Defensive die starke Linkshand des Gegners früher ausschalten, dann bin ich guter Dinge“, so Spielmacherin Shari Kehler. Dies unterstreicht auch Torfrau Louisa Schlote. „Wir wollen endlich wieder in unser Tempospiel zurückfinden und so die Punkte in Rosdorf behalten.“

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 20.02.2020

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