HG Rosdorf-Grone gewinnt Krimi in Nienburg


Handball-Verbandsligist HG Rosdorf-Grone hat im Kampf gegen den Abstieg sein Vier-Punkte-Spiel bei der mitgefährdeten HSG Nienburg II mit 35:34 (14:15) gewonnen – und dabei in der Schlussphase kühlen Kopf bewiesen.

Die HG Rosdorf-Grone bejubelt einen Sieg gegen die HSG Nienburg II. Foto: Swen Pförtner

Mit dem ersten Auswärtssieg hat die HG die rote Laterne an den Oberliga-Absteiger TG Münden abgegeben, der sich in eigener Halle gegen den MTV Groß Lafferde mit 29:32 geschlagen geben musste. Mit 4:1 (4.) und bis zum 11:10 (23.) lag die HG in Front, ehe die Gastgeber nach der Pause beim 18:15 (34.) erstmals drei Tore vorlegten. Doch davon ließ sich HG nicht beirren, warf ihren vollen Einsatz in die Waagschale und kämpfte sich in der Schlussphase über 33:33 (56.) und 35:33 (60.) zurück auf die Siegerstraße: „Ich bin noch etwas aufgewühlt, weil wir ein emotionales Spiel erlebt haben“, bat ein überglücklicher Trainer Erik Hogreve im Anschluss an die Partie um Nachsicht. „Alles egal, Hauptsache wir haben gewonnen.“ Und das, wo die HSG Nienburg II in ihren vier vorausgegangenen Spielen doch als Sieger vom Platz gegangen war. Wenngleich die Partie streckenweise zerfahren war, hatte die HG in den entscheidenden Phasen immer wieder die richtigen Entscheidungen getroffen.

Teammoral stimmt

„Das war eine mega geile kämpferische Leistung von uns“, jubelte Torjäger Benjamin Jentsch. „Das Spiel war hart umkämpft, aber unsere Teammoral und der Kampfgeist haben dafür gesorgt, dass wir am Ende hochverdient gewonnen haben.“ Justus Klockner sprach von einem „sehr turbulenten Spiel. Mit einer großen kämpferischen Leistung konnten wir das Spiel für uns entscheiden. Dass das Spiel so eng blieb, lag vor allem daran, dass wir ein paar Probleme in der Deckung hatten.“

Auch Kapitän und Torwart Niklas Seebode war ein Stein vom Herzen gefallen: „Es war unfassbar wichtig, dass wir endlich die ersten Auswärtspunkte geholt haben. Ein rundum gelungenes Spiel, dass den Abstiegskampf wieder so richtig spannend macht “, so der Keeper.

HG-Tore: Jentsch (9/5), König, Nörtemann, Schulz (je 5), Klockner, Kutz (je 4), Gutenberg, Herthum, Hornig (je 1)

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 16.02.2020

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