Rosdorf-Grone verliert Derby in Hann. Münden mit 19:27

Handball-Verbandsligist HG Rosdorf-Grone ist im Derby bei der TG Münden auf den Boden der Tatsachen zurückgeworfen worden. Nach zwei Siegen in Folge kassierten die Gäste von Trainer Erik Hogreve mit 19:27 (9:9) die erste Niederlage im neuen Jahr und fielen damit auf den letzten Rang zurück.

Rosdorfer Bank: Das Team von Trainer Erik Hogreve (vorn) unterliegt im Derby in Hann. Münden. Foto: Jacksch

Dabei hatte Rosdorf-Grone kurz vor dem Spiel die erste Hiobsbotschaft erreicht: Torjäger Benjamin Jentsch, der die beiden vorausgegangenen Erfolge entscheidend mitbestimmt hatte, meldete sich mit einer Lungenentzündung krank.

Bereits das Hinspiel gewann die TG Münden in Rosdorf mit 33:29. Diesmal ging die HGRG kurz nach der Pause noch mit 11:9 in Front, ehe sich das Blatt im Kellerduell vor mehr als 300 Zuschauern schnell zugunsten der TG Münden wendete, die mit ihrem dritten Sieg dem Gast die zwölfte Niederlage verpasste.

„Bei uns ist auf einmal komplett der Faden gerissen“, musste Sebastian Gutenberg konstatieren. „Zu viele Fehlwürfe und technische Fehler sowie zu wenig flüssiger Druck“, bemängelte Gutenberg. „Und in der Abwehr verlieren wir dann auch noch den Zugriff.“ Auch Marcel Schulz konnte nur mit dem Kopf schütteln: „Die zweite Halbzeit haben wir völlig verschlafen. Insgesamt war Münden gut auf uns eingestellt und hat uns die Grenzen ziemlich deutlich aufgezeigt.“

„Das ist echt bitter“, befand Konstantin König, der nach seiner Oberschenkelverletzung erstmals wieder spielen konnte. „Kopf hoch und weiter geht’s“, forderte Marvin Hornig. „Wir müssen jetzt weiter hart an uns arbeiten“, ließ Trainer Erik Hogreve nach 60 verkorksten Minuten ausrichten. Am Ende war nur TG-Coach Matthias Linke zufrieden: „Eine geschlossen Mannschaftsleistung war ausschlaggebend für unseren Sieg.“

HG-Tore: Klockner (5), Hornig, Schulz (je 3/1), König, Kutz, Nörtemann (je 2), Herthum, Seibt (je 1).

Für die TG Münden trafen Weinberger (7/1), Backs (5/1), Bode (4), Bolse und Rohdich (je 3). nd

Von: Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 26.01.2020

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