HG Rosdorf-Grone hat Bock auf das Derby bei der TG Münden


Die Handballfans der Region fiebern dem Verbandsliga-Kellerderby zwischen der TG Münden und der HG Rosdorf-Grone am Sonnabend um 19.15 Uhr in der Gymnasium-Sporthalle entgegen. Das Hinspiel haben die Gastgeber am 13. September mit 33:29 gewonnen.

Rosdorfs Hornig wirft im Hinspiel auf das Tor der TG Münden. Foto: Pförtner

Das Blatt hat sich mittlerweile gewendet. Während der Oberliga-Absteiger TG Münden mit bisher nur zwei Siegen am vergangenen Wochenende die rote Laterne übernommen hat, ist die HG Rosdorf-Grone aus dem Gröbsten heraus und hat vorerst die beiden Regelabstiegsplätze verlassen.

In der Winterpause haben sich die Rosdorfer durch die Reaktivierung von Spielern erheblich verstärkt und in Erik Hogreve einen neuen Trainer, der als ehemaliger Spieler der TG die Mündener Mannschaft gut kennt. „Für uns ist das Derby ein Vier-Punkte-Spiel“, weiß Hogreve. „Wenn uns auch noch viele Rosdorfer Fans begleiten, kann dies ein echtes Handballspiel werden.“

Rosdorf-Grone will auf starken Leistungen aufbauen

„Zuhause haben wir jetzt bewiesen, dass wir guten Handball spielen können. Nun müssen wir das auch auswärts zeigen“, fordert Rosdorfs linker Flügelflitzer Sebastian Kutz nach den beiden Siegen im neuen Jahr. „In Münden wollen wir jetzt auf unseren starken Leistungen aufbauen, und das können wir auch. Wir haben einfach Bock auf das Spiel.“

Optimistisch sind auch andere HG-Akteure wie Rückraumspieler Till Herthum und Linksaußen Eric Seibt: „Wir wissen, was auf dem Spiel steht, aber mit einer ähnlich guten Chancenverwertung wie am vergangenen Wochenende beim 32:30-Sieg gegen Groß Lafferde haben wir gute Chancen, in Münden die Big Points im Abstiegskampf zu erkämpfen und so unsere positive Serie fortzuführen“, sagt Seibt.

Mündens Trainer Matthias Linke, der auf seine Torjäger Nico Backs (79), Tim Weinberger (75) und Jens Wiegräfe (66) setzt, glaubt, dass „der größere Siegeswille gepaart mit der geringeren Fehlerquote die Entscheidung bringen wird“.

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 22.01.2020

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