HG Rosdorf-Grone verliert mit 22:25


Handball-Verbandsligist HG Rosdorf-Grone klebt weiterhin das Pech an den Fingern: Mit 22:25 (14:13) kassierte der Tabellenvorletzte beim Aufsteiger HSV Warberg/Lelm seine elfte Niederlage im zwölften Spiel. Hingegen verabschiedete sich der Oberliga-Absteiger TG Münden mit einem 33:27-Erfolg gegen Eintracht Hildesheim II und dem zweiten Saisonsieg in die Weihnachtspause.

„Am Ende haben wir uns wieder selbst geschlagen“: Till Herthum (rechts), hier gegen Nienburg, und die HG Rosdorf-Grone verlieren. Foto: Schneemann

10:5 führte Rosdorf-Grone nach rund einer Viertelstunde. „Bis dahin waren wir die klar bessere Mannschaft“, befand Trainer Marcel Hoffmann. Doch dann sah Torjäger Marcel Schulz eine umstrittene rote Karte, und der Faden war gerissen: „Dann war Fabian Teune der einzige Feldspieler, der noch einen gut Job gemacht hat“, so der HG-Coach, der auch mit den Leistungen von Sebastian Kutz zufrieden sein durfte. „Am Ende haben wir uns mit einfachen technischen Fehlern und Fehlwürfen wieder selbst geschlagen statt uns zu belohnen“, sagte HG-Spieler Till Herthum.

Weil die HG einmal mehr mit leeren Händen die Heimreise antreten musste, ärgerte sich Kapitän und Torwart Niklas Seebode mächtig, zumal seine HG anfangs die Gastgeber noch im Griff gehabt hatte und mit einer knappen Führung in die zweite Hälfte gegangen war. „Wir haben uns dann leider zu viele Undiszipliniertheiten erlaubt. Die frühe fragwürdige rote Karte gegen Marcel Schulz hat sich dann zum Ende auch gerächt“, ließ der Keeper verlauten.

Weil die HG auf den verletzten Konstantin König und den erneut privat verhinderten Benjamin Jentsch verzichten musste, fehlten den Gästen weitere personelle Alternativen. „Die erneute Niederlage ist ganz bitter“, sagte Kapitän Seebode.

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 15.12.2019

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