HG Rosdorf-Grone wartet weiter auf den zweiten Sieg


Selbst im Kellerduell beim bis dahin in eigener Halle noch ungeschlagenen SV Altencelle gab es für die HG Rosdorf-Grone nichts zu holen. Die Negativserie des Tabellenletzten in der Handball-Verbandsliga hält an.

Am Boden: Marcel Schulz und die HG Rosdorf-Grone kommen nicht voran in der Handball-Landesliga. Foto: Peter Heller

Lange Gesichter und Ratlosigkeit zeichnen bei den Verbandsliga-Handballern der HG Rosdorf-Grone derzeit die miese Stimmungslage im Kampf gegen den Abstieg. Mit der 26:33 (12:14)-Niederlage beim bisher zu Hause sieglosen SV Altencelle um die Torjäger Justus Krumwiede (10) und Henrik Weinmann (8) hat die HG einen weiteren Tiefpunkt erreicht.

Weder der Trainerwechsel von Marcus Wuttke zum Duo Marcel Hoffmann/Sascha Heiligenstadt in der zweiten Oktoberhälfte noch die jüngste Reaktivierung der ehemaligen Spieler wie Benni Jentsch und Konstantin König zeigten bisher die erhoffte Wirkung. Der an einer Oberschenkelverletzung laborierende König sowie der privat verhinderte Jentsch fehlten dieses Mal ebenso wie Trainer Sascha Heiligenstadt, der die fast zeitgleich spielenden HG-Oberliga-Handballerinnen betreute.

42 Minuten hält die HG mit

Und somit musste Coach Hoffmann den gesamten Frust nach der zehnten Niederlage im elften Spiel allein abladen. Bis zum 18:20 (42.) hielt Rosdorf-Grone noch mit, ehe der Einbruch kam und Altencelle mit dem 30:20 (52.) die Entscheidung zu seinen Gunsten herbeigeführt hatte. „Im ersten Durchgang haben wir noch recht gut mitgehalten, in der Folge aber den roten Faden völlig verloren und die Vorgaben nicht mehr umgesetzt.“ Fehlender Druck im Angriff, zu viele vergebene Bälle und ein schlechtes Angriffsspiel verdeutlichten auch in Altencelle die aktuelle HG-Misere. Lediglich der bereits in der ersten Halbzeit eingewechselte Torwart Jan Gerke verdiente sich mit sehenswerten Paraden das Lob des Trainer.

Tore HGRG: Schulz (7/1), Herthum, Klockner, Nörtemann, Teune (je 3), Kutz (3/1), Eggerichs (2), Messerschmidt, Seibt (je 1).

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 09.12.2019

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