HG Rosdorf-Grone tritt in Altencelle an


Im Kellerduell der Handball-Verbandsliga muss der Tabellenvorletzte HG Rosdorf-Grone am Sonnabend (19 Uhr) beim Elften SV Altencelle antreten, der zu Hause noch kein Spiel gewonnen hat.

Kampf um jeden Ball: HGRG-Spieler Fabian Theune im Spiel gegen die HSG Oha. Foto: Peter Heller

Nur Marcel Hoffmann aus dem Trainerduo begleitet die Mannschaft, da Sascha Heiligenstadt am gleichen Abend die Oberliga-Frauen der HG im Derby bei der HSG Plesse-Hardenberg coachen wird.

Ausfallen wird wohl Maximilian König, der sich mit dem Verdacht auf einen Muskelfaserrisses im hinteren Oberschenkel herumplagt. „Ein Sieg wäre im Moment sehr wichtig“, schreibt er seiner Mannschaft schon einmal in den Reiseplan. Jedenfalls heißt die Devise „Verlieren verboten“, was Trainer Heiligenstadt nur unterstreichen kann.

Kapitän und Torwart Niklas Seebode erwartet von seinen Vorderleuten einen deutlichen Lernprozess: „Wir müssen einfach etwas entspannter bleiben, auch wenn es in der prekären Ausgangslage schwer fällt. Schließlich haben wir drei von den letzten fünf Spielen nur mit einem Tor verloren und waren dabei nie die schlechtere Mannschaft“, so Seebode.

Besserung versprochen

So beklagte das Trainerduo Hoffmann/Heiligenstadt mehrfach zu viele technische Fehler und mangelnde Chancenverwertung. Stinksauer war zuletzt das Gespann bei der knappen Heimniederlage gegen HSG Oha. „Die Lehren aus dem vergangen Spiel sind gezogen und wir werden uns besser präsentieren“, hofft Marcel Hoffmann .

Nach der 14:30-Pleite bei der HSG Oha und der jüngsten 26:32 Heimniederlage gegen den abstiegsgefährdeten HSV Warberg/Lelm sieht der SV Altencelle gegen Rosdorf-Grone genau die richtige Gelegenheit, sich wieder ein Erfolgserlebnis zu holen. „Das Einfachste wäre, dass wir die Lernfortschritte aus dem Training im Spiel umsetzen“, glaubt Trainer Martin Kahle „Vielleicht hat jetzt bei uns auch der Letzte verstanden, dass wir gegen den Abstieg spielen – und nichts anderes.“

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 06.12.2019

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