Erfolgsserie der Rosdorfer Frauen gerissen

Handball-Oberliga Frauen

Die Erfolgsserie der Frauen der HG Rosdorf-Grone in der Handball-Oberliga ist gerissen. Gegen den TV Hannover-Badenstedt II setzte es eine 32:36 (12:18)-Niederlage. Schwer wiegt allerdings die Verletzung von Rosdorfs Leistungsträgerin Maite Gutenberg, die sich bei ihrem Tor zum 11:14 in der 26. Minute den kleinen Finger der rechten Hand auskugelte.

Mit sechs Treffern erfolgreichste HG-Torschützin: Rosdorfs Silvana Hinrichs (am Ball) gegen Badenstedts Katharina Müller (rechts). Foto: HUBERT JELINEK/GSD

„Das Ausscheiden von Maite hat die Mannschaft schon ein wenig geschockt“, meinte HG-Trainer Sascha Heiligenstadt. Schnell zogen die Gäste auf 16:11 davon und gingen mit einer 18:12-Führung in die Pause. Allerdings sah es in der Anfangsphase noch nicht nach einem Sieg der Gäste aus. 2:0 gingen die Gastgeberinnen in Führung, hielten diese bis zum 4:3, ehe in der Folgezeit den Gästen ein 6:0-Lauf zum 9:4 gelang. Dieser Führung des TV liefen die Rosdorferinnen bis zum Schlusspfiff hinterher.

Die HG erlaubte sich in der ersten Halbzeit haarsträubende technische Fehler und Abspielfehler, die von den Hannoveranerinnen gnadenlos bestraft wurden. So musste denn auch Heiligenstadt zugeben, dass „der TV das bisher einzige Team war, dass uns sportlich überlegen war“.

Mit der kämpferischen Leistung seines Teams in der zweiten Halbzeit war der HG-Coach gleichwohl zufrieden. Allerdings fehlte Maite Gutenberg im Defensivverbund, sodass Badenstedt den Abstand bei zumeist sechs Treffern halten konnte. „Wir hatten in der Defensive keinen Zugriff, haben uns gegenseitig nicht geholfen“, bemängelte Heiligenstadt das Abwehrverhalten seiner Spielerinnen. So wuchs der Abstand zeitweise auf sieben Tore an, so beim 16:23 (38. Minute), 22:29 (49.) oder 26:33 (56.).

In den letzten Minuten bekamen Spielerinnen bei der HG, die eher selten eingewechselt wurden, etwas mehr Spielzeit. Badenstedt war nun nicht mehr besonders konzentriert, was vor allem Silvana Hinrichs noch zu drei weiteren Toren in der Schlussphase nutzen und so den Abstand am Ende auf vier Treffer minimieren konnte.

HG: Schlote – Diek 3, A. Gutenberg 3, Neidhardt 2, Mündemann 2, Hinrichs 6, Wedemeier 1, Kehler 4, Leonhardt 1, Weis, Seifert 3/1, M. Gutenberg 2, Herthum 5.  gsd

Von Walter Gleitze

Quelle: hna.de, 01.12.2019

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