HG Rosdorf-Grone empfängt Rhumetal zum Derby


In einem richtungsweisenden Derby treffen bereits am Freitag (20 Uhr, Sporthalle Rosdorf) der Tabellenzwölfte HG Rosdorf-Grone und die auswärts noch sieglose HSG Rhumetal aufeinander.

Wollen endlich den zweiten Saisonsieg einfahren: Die HG Rosdorf-Grone und Trainer Sascha Heiligenstadt. Foto: Swen Pförtner

„Wir sind alle wieder soweit gesund“, lautet die frohe Botschaft des Trainerduos Marcel Hoffmann und Sascha Heiligenstadt, nachdem am vergangenen Freitag das Spiel bei der SV Alfeld ausfallen musste, da Rosdorf-Grone keine spielfähige Mannschaft aufbieten konnte.

„Jetzt müssen wir aber auch so langsam in die Spur finden“, appellieren die HG-Trainer an das junge Team, das mehr Sicherheit und Selbstvertrauen aufbauen und im Angriff gegen Rhumetal mehr Durchschlagskraft an den Tag legen muss, um dem geplanten zweiten Saisonsieg ein Stück näher zu kommen. „Das wird jedenfalls ein zähes Stück Fleisch“, durch das sich Rosdorf-Grone laut Trainer Heiligenstadt durchbeißen muss.

Er weiß wovon er redet, hatte er doch bis zur vergangenen Saison zweieinhalb Jahre die HSG Rhumetal trainiert. „Es wäre natürlich enorm wichtig, die Punkte mitzunehmen“, ist sich Kapitän und Torwart Niklas Seebode der Ausgangslage bewusst. „Rhumetal hat aber eine gut eingespielt Truppe, gegen dir wir letzte Saison beide Spiele verloren haben.“

Der zweite Torwart Jan Gerke ist noch krank. Für ihn wird Justin Ackert aus der A-Jugend einspringen. Paul David laboriert noch an der Schulter, hofft aber bis Freitag wieder fit zu sein.

Dreh- und Angelpunkt des Rhumetaler Spiels ist der erfolgreichste Torjäger Jan Niklas Falkenhain (32 Treffer), der seine Schulterprobleme mittlerweile auskuriert hat. „Für uns zählt nur ein Sieg in Rosdorf. Gegen die junge und talentierte Truppe wollen wir mit einer harten Abwehr dagegen halten.“ Am vergangenen Wochenende hatte Rhumetal beim 36:27-Heimsieg mit gutem Zusammenspiel im Angriff viel Selbstvertrauen getankt.

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 06.11.2019

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