HG Rosdorf-Grone kann in Alfeld frei aufspielen


Der Tabellenvorletzte der Handball-Verbandsliga tritt beim Überraschungs-Spitzenreiter an. Der SV Alfeld mischt als Aufsteiger derzeit die Liga auf.

Sascha Heiligenstadt muss sich etwas einfallen lassen, um sein Team in die Erfolgsspur zu führen. Foto: Jacksch

Als Hecht im Karpfenteich entpuppt sich der noch ungeschlagene Verbandsliga-Aufsteiger SV Alfeld um den Ex-Rosdorfer Henrik Siewers, der mit derzeit 48 Treffern zu den erfolgreichsten Torjägern der Liga zählt. Der Liganeuling empfängt bereits am Freitag (20 Uhr, BBS-Halle) den bisher arg gebeutelten Tabellenvorletzten HG Rosdorf-Grone.

„Wir haben uns jetzt einfach eine psychische Blockade geschaffen, die wir erstmal überwinden müssen“, beschreibt der aktuelle HG-Torschützenkönig Marvin Hornig (38 Treffer) die missliche Lage. „Es kann also nur besser werden“, ergänzt Rückraumspieler Philipp Nörtemann. „Wir können frei aufspielen und das sollten wir nutzen.“

Einstand geht daneben

Das neue Trainergespann Marcel Hoffmann und Sascha Heiligenstadt hat als Nachfolger von Marcus Wuttke am vergangenen Wochenende mit der kläglichen 26:31-Heimniederlage gegen die TSG Emmerthal ihren Einstand in den Sand gesetzt. „Jetzt müssen wir zurück in die Spur kommen und Sicherheit in unser Spiel bringen“, ist sich das Trainerduo einig. „Vom Kopf her muss es jedenfalls passen“, ergänzt Heiligenstadt, der darauf hofft, dass sein Team einen guten Tag erwischt.

Auch Oberliga-Absteiger TG Münden wartet – nach mageren 3:9 Punkten – genauso wie die HG Rosdorf-Grone auf seinen zweiten Saisonsieg. Der soll am Sonntag beim Schlusslicht HSG Nienburg II eingefahren werden.

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 30.10.2019

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