HG Rosdorf-Grone gewinnt Derby gegen Northeimer HC


Mit dem Derbysieg gegen den Northeimer HC ist der Aufsteiger HG Rosdorf-Grone in der Oberliga angekommen. Gut in Schuss präsentierte sich der Tabellenvierte HSG Plesse-Hardenberg gegen Neuling HSG Osnabrück mit dem dritten Sieg in Folge. Die HSG Göttingen wartet weiterhin auf den ersten Sieg.

Maite Gutenberg erzielte vier Treffer für die HG Rosdorf-Grone. Foto: Niklas Richter

HG Rosdorf-Grone – Northeimer HC 32:30 (16:14)

Auf ihrem Weg zum zweiten Saisonsieg lag die HGRG zwar kurz nach der Pause 18:19 hinten. Wenig später fand das Team aber zurück ins Spiel, zog mit dem 28:23 (50.) durch Torjägerin Amrei Gutenberg auf fünf Treffer davon und legte damit den Grundstein für den verdienten Sieg.

„Wir haben in einem schnellen Spiel guten Teamgeist bewiesen. Die starke Torfrau Louisa Schlote hat dabei auch noch für den nötigen Rückhalt gesorgt“, zog Gutenberg Bilanz. „Es war schon wichtig, dass die Damen für ihren Kampf belohnt wurden“, fügte Trainer Sascha Heiligenstadt an. Respekt zollte er auch dem frischgebackenen Ehepaar Silvana und Frank Hinrichs (Betreuer), „die ihre Flitterwochen unerwartet einen Tag eher beendet hatten, um gegen den NHC unterstützend da zu sein. Damit ist auch gegen Northeim ein Ruck durch das Team gegangen.“

Als fairer Verlierer erwies sich der NHC, der nach der 20:21-Heimniederlage gegen die HSG Plesse-Hardenberg auch das zweite Derby in Folge verloren hat. „Wir müssen jetzt die Ruhe bewahren und dürfen nicht in Panik verfallen“, mahnte die erfolgreichste Northeimer Werferin Marie Barnkothe an. „Rosdorf hat verdient gewonnen und gut die Lücken gefunden.“

HG: A. Gutenberg (9/3), Neidthardt (5/1), Diek, M. Gutenberg/Hinrichs (je 4), Seifert (3/1), Herthum, Kehler, Leonard (je 1) – Die meisten NHC-Treffer erzielten Marie Barnkothe (10) und Weitemeier (8/4)

HSG Plesse-Hardenberg – HSG Osnabrück 21:20 (9:10)

Laura Müller markierte 59 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer in einer hart umkämpften Partie. Matchwinnerin war einmal mehr die bärenstarke Torfrau Caro Menn: „Die beiden Punkte haben wir erneut ihr zu verdanken. Sie hat 50 Prozent der Bälle gehalten“, betonte Spielführerin Lara Al Najem, die sich allerdings in die Kritik an der mangelnden Chancenverwertung mit einbezog. „Der Sieg war ganz wichtig für uns“, teilte Torjägerin Maike Rombach die Meinung von Trainer Yunus Boyraz: „Wir haben gesehen, dass wir mental stärker sind als noch in der letzten Saison.“

Plesse: Herale (5), Rombach (5/1), Hille, Müller (je 3), Hemke (2), Al Najem (2/1), Henne (1)

Eintracht Hildesheim – HSG Göttingen 28:23 (14:11)

Mit 7:6 lag Göttingen nach 15 Minuten vorne, doch dann nahm Hildesheim das Heft in die Hand und führte später mit 18:12. Zwar verkürzte Göttingen noch einmal bis auf 20:21, doch näher kamen die Gäste nicht mehr heran.

„Die Aufholjagd hat uns zu viel Kraft gekostet. Dennoch sind wir zufrieden mit unserer Leistung und zuversichtlich, dass wir im nächsten Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen Aufsteiger Lüneburg den ersten Sieg dieser Saison einfahren können“, gab sich Franziska Gräser zuversichtlich. Bemerkenswert: Von zwölf zugesprochenen Siebenmetern erreichten nur acht ihr Ziel.“

HSG: J. Schmieding (7), Pölkner (6/5), Meroth (3/3), Gräser, Lieseberg, Rösler, Tischer (je 1)

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 29.09.2019

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