HG Rosdorf-Grone verliert Derby gegen TG Münden


Die Verbandsliga-Handballer der HG Rosdorf-Grone haben auch am zweiten Spieltag die ersten Pluspunkte verpasst. Gegen den Oberliga-Absteiger TG Münden verloren die Hausherren das Derby vor gut 200 Zuschauern mit 29:33 (11:14).

Marcus Wuttke und die Spieler der HG Rosdorf-Grone stehen nach zwei Verbandsliga-Partien mit leeren Hände da. Foto: Helge Schneemann

Dabei keimte zwischenzeitlich Hoffnung auf, als die Gastgeber nach einem zwischenzeitlichen 16:24 Rückstand später von 21:27 (48.) auf 26:27 (53.) und 27:28 (54.) verkürzten. Doch am Ende platzten alle Träume wie eine Seifenblase. „Einige Spieler schaffen es nicht, die nötige mentale Härte vor und während des Spiels aufzubauen“, ärgerte sich HG-Coach Marcus Wuttke.

Indes freute sich Gästetrainer Matthias Linke nach 60 kurzweilige Minuten: „Den Ausschlag für unseren Sieg hat der größere Wille und die kompaktere Abwehr gegeben.“ Wobei der 1,96 Meter große Co-Trainer und Spieler Jens Wiegräfe (32) mit guten Beispiel voranging. Nach einem unglücklichen Zusammenprall in der zweiten Halbzeit schied er mit einem Cut unter dem rechten Auge aus, kam jedoch nach kurzer Behandlung bandagiert zurück und trug mit insgesamt zwölf Toren weiter zum Erfolg bei. Auch Nico Backs, Maurice Bode oder Kiro Hartig glänzten, ebenso wie der souveräne Torhüter Patrick Sonne (hielt unter anderem zwei von sechs Strafwürfen), der seinen Gegenüber Niklas Seebode in den Schatten stellte.

Kopf war nicht frei

„Unser Kopf ist nicht frei gewesen. Wir schlagen uns durch unsere eigenen Fehler selber und bestrafen die des Gegners nicht“, haderte erfolgreichste Rosdorfer Werfer Philipp Nörtemann. Womit sich Routinier Marcel Schulz anschloss: „Wir haben vorn wie hinten nicht zusammen und füreinander gearbeitet.“ – Tore HG: Nörtemann (6/3), Seibt (5), Teune (4), Schulz (4/1), Hornig (3), Klöckner, Messerschmidt, T. Seebode (je 2), von Gfug (1). TG: Wiegräfe (12), Bode (6), Backs (5/5), Hartig, Kleinschmidt, Pfaffenbach (je 3), Weinberger (1).

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblat.de, 15.09.2019

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