HG Rosdorf-Grone löst Geismar wieder ab

Handball Frauen

Beste HG-Werferin: Silvana Eisenhauer traf bisher 130 Mal. Foto: Hubert Jelinek/gsd

Göttingen – Die Wachablösungen im Göttinger Frauen-Handball gehen weiter. Spitzenreiter HG Rosdorf-Grone fehlt in der Landesliga nur noch ein Sieg zur Rückkehr in die Oberliga.

Am Sonntag kann das Team von Trainer Stephan Albrecht den Aufstieg mit zwei Punkten in Liebenburg schon klarmachen. Die HGerinnen werden somit wieder den MTV Geismar ablösen, der nach nur einer Saison aller Voraussicht nach wieder aus der Oberliga absteigt, da durch Hildesheims drohenden Abstieg aus der 3. Liga drei Teams (statt zwei) die Oberliga verlassen müssen.

Rosdorf-Grone hat eine fast perfekte Saison hingelegt, nur ein Spiel „verloren“ und dies nicht einmal sportlich. „In Rhumetal gab es einen Übertragungsfehler des elektronischen Spielberichts“, erklärt Albrecht. Ein Name sei nicht eingetippt worden, keiner habe es bemerkt, auch die Schiris nicht, deren Aufgabe dies eigentlich sei. So wurden der HG trotz eines 13-Tore-Sieges die Punkte aberkannt – die beiden einzigen bisher.

Und der Grund für die Überlegenheit? „Von der Landesliga zur Oberliga ist es ein Quantensprung“, sagt Albrecht. „Wir sind klar überlegen, mit dem Aufstieg kann nichts mehr schiefgehen. Mit den Erfolgen ist der Teamgeist wieder da.“ Fast alle Spielerinnen der vergangenen Serie spielen weiter, ergänzt mit Akteurinnen aus der A-Jugend. Es ist die Stammformation der Abstiegssaison.

Bezeichnend: Unter den ersten acht der Landesliga-Torschützenliste sind mit Spitzenreiterin Silvana Eisenhauer (130 Tore), Amrei Gutenberg (112), Maite Gutenberg (102) und Freda Seifert (91) vier HGerinnen.

Das HG-Problem ist aber ein sehr kleiner Kader. Da müsse zur kommenden Saison definitiv etwas passieren, mahnt Albrecht schon jetzt an. „Ohne neue Spielerinnen geht es nicht“, so der Rosdorfer Coach weiter, der beim Spiel gegen Zweidorf/Bortfeld Torhüterin Lisa Schorn als Feldspielerin aufbieten musste. Da müsse auch der HG-Vorstand seine Hausaufgaben machen. Sonst laufe es so wie in der Abstiegssaison. Und ebenso müsse der Vorstand entscheiden, ob das Aufstiegsrecht wahrgenommen werden soll. haz-gsd/nh

Quelle: hna.de, 21.03.2019

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