Torfestival gegen Lüneburg

HG Rosdorf-Grone – Handballverein Lüneburg 40:31 (21:15)

Da Lüneburg das Spiel zu Beginn des Jahres leider abgesagt hatte, mussten wir am Freitagabend das Spiel nachholen.

Aus der Vorrunde zur Oberliga wusste wir bereits, das Lüneburg uns ein schnelles Spiel aufzwingen wird. Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel über die Abwehr zu kontrollieren.

Bis zu 20. Minute entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Beide Mannschaften spielten einen ansehnlichen Handball in der Offensive. In der Defensive konnte jedoch kein Team positiv hervorstechen. Dann gelang es unserem Team in der Abwehr besser zuzufassen und Lena konnte im Tor einige wichtige Bälle entschärfen. Myleene konnte auf der Linksaußen-Position ihre Schnelligkeit gegenüber ihrer Gegenspielerin ein ums andere Mal ausspielen und glänzte mit schönen Aktionen im Angriff. In die Halbzeit konnten wir eine Fünf-Tore-Führung mitnehmen (21:16).

Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, den Vorsprung weiter auszubauen und weniger Tore zuzulassen. Doch Lüneburg hatte sich in der Halbzeit einiges vorgenommen und legte ordentlich los. Sie konnten den Vorsprung Stück für Stück verringern. In der 42. Minute war der Rückstand auf zwei Tore geschmolzen. Nun wurde das Spiel immer hektischer und es schlichen sich einige Fehler ein. Doch der Mittelblock konnte nun einige Bälle aus dem Rückraum blocken und Lena im Tor hielt alles, was zu halten war. In der Konsequenz gingen wir schnell nach vorne und erzielten einfache Tore. Am Ende des Abends konnten wir einen Sieg auf unserem Konto verbuchen (40:31).

Lüneburg scheint ein Gegner zu sein, der uns nicht besonders liegt. Nächste Woche werden wir bereits das Rückspiel bestreiten und hoffentlich ein wenig souveräner agieren. Bis dahin heißt es weiter trainieren und an den Schwächen arbeiten.

HG: Abscht (Tor), Huprich (1), Scharbatke (2), Herthum (11/3), Wedemeier (9), Cramer (2), Otto, Mündemann (4), Münter (1), Neef, Moschner (8/1)

Freda Seifert / Foto: Jan Bergolte (Archiv)

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