HG Rosdorf-Grone darf wieder hoffen, Duderstadt siegt weiter

Handball Verbandsliga Männer

Oldie but goldie: Rosdorfs Spielertrainer Marcus Wuttke (Mitte) setzt sich gegen Altencelles Justus Krumwiede durch und erzielt einen seiner vier Treffer. Foto: A.T. da Silva/GSD

Göttingen – Duderstadt bleibt als Spitzenreiter top, Rosdorf-Grone darf wieder auf die Rettung hoffen, Geismar war in Herzberg chancenlos nach schlimmer erster Halbzeit – so liefen die Spiele in der Handball-Verbandsliga der Männer für die regionalen Mannschaften.

HG Rosdorf-Grone – SV Altencelle 27:25 (15:13)

Nach diesem Sieg dürfen die HGer wieder auf den Klassenerhalt hoffen, denn in der Tabelle sind die sechs letzten Teams noch näher bis auf vier Minuspunkte zusammengerückt – das gibt einen dramatischen Kampf gegen den Abstieg. Rosdorf lag in den ersten zehn Minuten zurück, schaffte durch Hornig den Ausgleich und durch Kutz die erste Führung nach dem Anfangs-1:0. Kurz vor der Pause führte die HG 15:10, doch die Gäste glichen zum 15:15 aus. Durch Marcel Schulz‘ verwandelten Siebenmeter zum 19:18 (43.) ging es Richtung Sieg – mit Spielertrainer Marcus Wuttke, der von Beginn an dabei war und viermal traf. Der HG-Coach: „Wir haben gekämpft und alles reingehauen. Wir hätten es leichter haben können, wenn wir spielerisch besser gewesen wären. Ein Kampf-Sieg, der uns Auftrieb geben wird.“

HG-Tore: Von Gfug 2, Schulz 8/1, Messerschmidt 3, T. Seebode 2, Wuttke 4, Kutz 3, Hoffmann 1, Hornig 4

TV Jahn Duderstadt – VfB Fallersleben 32:26 (14:12)

Klubchef Ekki Loest wollte die Abwehr mehr loben als die beiden Haupttorschützen Til Winkler (9) und Jannik Burgdorf (12). „Die Deckung stand gut und Torwart Julian Krüger hat in der ersten Halbzeit überragend gehalten“, meinte Loest, der aber auch die Chancenverwertung kritisierte: „Da waren wir 45 Minuten nachlässig.“ Erst nach dem 24:20 konnten sich die Eichsfelder in der Schlussphase noch deutlich absetzen. Die Revanche für die Hinspiel-Niederlage (eine von nur zwei Jahn-Schlappen) ist damit gelungen. Vor dem ersten Nicht-Aufstiegsplatz hat Jahn neun Punkte Vorsprung. Loest diplomatisch: „Da ist der Aufstieg im realistischen Bereich.“

Jahn-Tore: Meyer 1, Skopic 1, Junakovic 5, Burgdorf 12, Brand 2/1, Winkler 9

HSG oha Osterode – MTV Geismar 26:19 (15:6)

Die Grundlage zum klaren Sieg legten die HSGer in der ersten Halbzeit, die mit nur sechs Toren für den MTV absolut frustrierend war. Nach dem 2:2 zogen die Harzer auf 14:3 (25.) weg und entschieden die Partie schon vor der Pause. Beachtlich zumindest, dass der MTV sich nicht hängen ließ und die zweite Halbzeit noch 13:11 gewann. Jens Kusterer und Jannis Schliesing erzielten zwölf der 19 Tore. Geismars Mathias Tiepner sah Rot (57.).

MTV-Tore: Kempernolte 1, Förster 1, Werkmeister 1, König 4, Kusterer 5/1, Schliesing 7/1. haz/gsd-nh

Quelle: hna.de, 04.03.2019

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