MTV Geismar und HG Rosdorf-Grone im Abstiegskampf

Torhüter Niklas Seebode und die HG Rosdorf-Grone, hier im Hinspiel gegen den MTV Geismar, empfangen in eigener Halle den SV Altencelle. Foto: Schneemann

Das Reglement besagt, dass zwei Mannschaften jeder Verbandsliga (Niedersachsen und Nordsee) als Regelabsteiger gelten. Sofern nach Aufnahme der Absteiger aus den Oberligen und den Aufsteigern aus den Landesligen die Anzahl von 28 Mannschaften für die Verbandsligen überschritten wird, steigen zusätzlich so viele Mannschaften ab, bis die Zahl von 28 Teams erreicht ist.

Entspannter geht es an der Spitze zu. Dort empfängt Tabellenführer TV Jahn Duderstadt den Tabellendritten VfB Fallersleben

HG Rosdorf-Grone – SV Altencelle (Sbd, 18 Uhr, Sporthalle Rosdorf)

Nach zwei bitteren Niederlagen zu Hause gegen Emmerthal (21:22) und zuletzt im Derby beim Schlusslicht MTV Geismar (16:20) will die HG wieder an bessere Tage anknüpfen: „Die Jungs wissen worum es geht und wollen unbedingt in die Erfolgsspur zurück“, sagt Trainer Marcus Wuttke. „Ich musste die Spieler im Training eher bremsen. Sie wollen am Sonnabend gegen den MTV Altencelle unbedingt zwei Punkte holen.“ Das Hinspiel hatte die HGRG mit 25:28 verloren. Derzeit haben die Gäste gerade einmal zwei Punkte mehr als Rosdorf-Grone auf dem Konto und zählen damit auch zum engeren Kreis der möglichen Abstiegskandidaten.

Noch nicht ganz verarbeitet hat die HG Rosdorf-Grone die jüngste 16:20-Niederlage beim MTV Geismar. Torjäger Marvin Hornig teilt weiterhin die Meinung mit seinem Trainer Marcus Wuttke. „Einige Spiele ohne Kleber bestreiten zu müssen, das grenzt an Wettbewerbsverzerrung, und dies kann eben auch Spiele entscheiden. Im Großen und Ganzen frustriert uns diese Niederlage sehr, jedoch werden wir bis zum Ende kämpfen, um die Liga zu halten.“ Torwart Niklas Seebode rückt dabei das Tagesgeschäft in den Fokus: „Jetzt müssen wir weiter Gas geben und die Punkte gegen Altencelle holen.“ Fehlen wird dem Gastgeber der Ex-Geismaraner Fabian Teune mit Bänderriss, den er sich im Derby zugezogen hat und der eine mehrwöchige Pause nach sich zieht.

HSG Oha – MTV Geismar (Sbd., 19 Uhr, Mahnte-Sporthalle Herzberg)

Gestärkt durch den jüngsten Derbysieg gegen Rosdorf-Grone reist der MTV zum Tabellenvierten HSG Oha. „Der Abstiegskampf bleibt spannend, und es ist noch allen offen“, sagt Torjäger Jens Kusterer. Trainer Dominik Kemke freut sich umso mehr, „dass unsere Philosophie im Verein greift. Und das mit einer in dieser Saison wieder neu zusammengestellten Mannschaft, die sukzessive ihr Potenzial abrufen kann“, so Kemke. „In anderen Vereinen muss man dafür die Spieler mit viel Geld locken. Bei uns lebt man dafür in einem funktionierenden Vereinsleben. Es gibt genug Spieler, die mehr als einen Hunderter im Monat bekommen.“ Fest steht: „Wir haben den Kampf angenommen“, sagt der 31-jährige Mathias Tiepner vor der Reise nach Herzberg.

TV Jahn Duderstadt – VfB Fallersleben (Sbd., 18 Uhr, Sporthalle „Auf der Klappe“)

Mit den Gästen aus dem Wolfsburger Stadtteil Fallersleben haben die Eichsfelder noch eine Rechnung offen: Das Hinspiel hatte der TV Jahn am 28. September vergangenen Jahres mit 18:20 verloren, obwohl die Eichsfelder zur Pause noch klar mit 11:7 geführt hatten. „Mit Fallersleben kommt jetzt eine Mannschaft, bei der wir damals in der Hinrunde vollkommen unnötig verloren haben. Aus diesem Grund möchte das Team das kommende Heimspiel unbedingt gewinnen und Revanche für das Hinspiel nehmen“, betont der Vorsitzende Ekkehard Loest. „Es ist unser Ziel, dass wir jetzt die Meisterschaft unbedingt erreichen und dann in die Oberliga aufsteigen wollen.“

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: sportbuzzer.de, 28.02.2019

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