HG Rosdorf-Grone verpasst Final-Four-Einzug


HVN-Pokal der Frauen:

In der dritten Runde des HVN-Pokals ist Endstation für die Landesliga-Handballerinnen der HG Rosdorf-Grone: Am Sonnabend belegte die Mannschaft von Trainer Stephan Albrecht beim Viererturnier in Hannover den dritten Rang.

Aus Sicht der HG war eher der Spielplan als das mangelnde Können für das Ausscheiden beim HVN-Pokal verantwortlich. (Archivbild) Foto: Jan Bergolte

Hannover. Niederlagen steckten die Rosdorferinnen dabei gegen die beiden Oberligisten im Teilnehmerfeld, MTV Vater Jahn Peine und TV Hannover-Badenstedt II, ein. Gegen Peine hatte die HG in den Anfangsminuten noch mit 5:3 geführt, ehe das klassenhöhere Team die Partie zu seinen Gunsten wendete und letztlich knapp mit 15:17 aus Sicht der Rosdorferinnen gewann. Der MTV sicherte sich als Sieger des Turniers am Ende den Einzug ins Final Four des HVN-Pokals. „Wir sind Opfer der Ansetzung geworden, hatten nach unserem ersten Spiel nur fünf Minuten Pause, ehe wir gegen Lüneburg spielen mussten. So war am Ende die Kraft weg“, resümierte HG-Trainer Albrecht.

Einziger Sieg gegen Landesligist Lüneburg

Zuvor hatte die HG im ersten Spiel gegen Landesligist HV Lüneburg den einzigen Sieg des Tages eingefahren: Nach 7:8-Rückstand zur Pause, behauptete sich Rosdorf-Grone durch eine Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt noch mit 17:14. Zum Abschluss unterlag die HG noch dem TV Hannover-Badenstedt II mit 11:14. Nach neun Spielminuten lagen die Rosdorferinnen gegen den Turnier-Ausrichter bereits aussichtslos mit 1:8 hinten. „Wir haben angefangen zu experimentieren. Ich haben unseren Jugendspielerinnen Einsatzzeit gegeben“, sagte Albrecht, dessen Mannschaft im zweiten Abschnitt gegen Hannover-Badenstedt Charakter bewies und zwischenzeitlich nochmals auf zwei Treffer verkürzte.

Zum Favoriten-Schreck avancierten die Rosdorferinnen diesmal nicht. Trotz Pokal-Aus fiel das Fazit des HG-Coaches positiv aus: „Wir haben gezeigt, dass wir Oberligisten auf Augenhöhe begegnen können.“

Nächstes Liga-Spiel am 13. Januar

Dem Landesliga-Spitzenreiter steht nun eine dreiwöchige Pause bevor, ehe am Sonntag, 13. Januar, das Auswärtsspiel beim BTSV Eintracht Braunschweig auf dem Plan steht (17 Uhr).

Von Filip Donth

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 23.12.2018

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.