Derbyfieber bei der HG Rosdorf-Grone


Handball-Verbandsliga:

Im Südniedersachsen-Derby in der Handball-Verbandsliga kämpft die HG Rosdorf-Grone gegen die gut aufgelegte HSG Rhumetal ebenso um den Klassenerhalt wie das Schlusslicht MTV Geismar gegen die SG VfL Wittingen/Stöcken.

Christopher Laske will mit der HG Rosdorf-Grone Punkte gegen den Abstieg sammeln. Das Derby gegen Rhumetal kommt da gerade recht. Foto: Peter Heller

Göttingen. Der Spitzenreiter TV Jahn Duderstadt fährt als Favorit zur HSG Nienburg II. Dennoch ist nach der ein oder anderen bösen Überraschung in des Gegners Halle Achtung geboten.

HG Rosdorf-Grone – HSG Rhumetal (Sbd., 18 Uhr, Sporthalle Rosdorf)

Im Kampf um den Klassenerhalt muss Rosdorf-Grone punkten: „In vielen Spielen schlagen wir uns selbst, da wir zu wenig Überzeugung in unsere Angriffsaktionen bringen“, ärgert sich Trainer Markus Wuttke immer noch: „Ich glaube nicht, das ich die Jungs gegen Rhumetal motivieren muss.“

Marcel Schulz, der routinierte HG-Torjäger, gibt seiner Mannschaft eine Chance: „Oft genug waren wir selber schuld daran, dass wir ohne Punkte aus einem Spiel gegangen sind. Wenn wir es schaffen, möglichst 60 Minuten diszipliniert und engagiert zu spielen, dann sind wir zu Hause mit unseren Fans im Rücken ein schwerer Gegner.“

Und Marvin Hornig, der weitere Shooter, verspricht Besserung: „Wir müssen aber einfach alle einmal endlich anfangen an der Kritik unseres Trainer zu wachsen und mit mehr Selbstbewusstsein bis zum Ende eines Spiels kämpfen.“

Anders beim Gegner: Nach einem holperigen Saisonstart mit 3:7 Punkten haben die Rhumetaler mittlerweile zu ihrer Form gefunden und sind seit fünf Spielen ungeschlagen. Die 9:1-Punktausbeute ließ die HSG-Truppe um die beiden besten Shooter Jan-Niklas Falkenhain (59) und Domenik Zimmermann (47) inzwischen auf den sechsten Tabellenplatz klettern.

MTV Geismar – SG VfL Wittingen/Stöcken (Sbd., 19 Uhr Sporthalle Geismar I)

Gegen den auswärts sieglosen Gast will der MTV Geismar wieder ein engagiertes Heimspiel anbieten und an die ersten 50 Minuten vom Heidmark-Spiel anknüpfen. Das jüngste Heimspiel hatte der MTV mit 33:28 gewonnen hatte.

„Wittingen ist das Spiel ohne Kleber gewohnt und spielt schnell aus der eigenen Abwehr nach vorne. Das wollen wir konzentriert verteidigen und unsere eigenen Angriffe geduldig, aber auch mit mehr Tiefe ausspielen“, hofft Trainer Dominik Kemke. Kreisspieler Sterfan Benda und Paul Kupsch sind noch angeschlagen. Ein Einsatz am Wochenende ist ungewiss. Rückraumkanonier Jens Kusterer wird nach seinem Asien-Urlaub erst im Dezember ins Training einsteigen. Demgegenüber steht Lennart Versemann nach überstandener Krankheit wieder im Team.

HSG Nienburg II – TV Jahn Duderstadt (So. 17 Uhr)

Die Eichsfelder bangen um ihren Torjäger Justin Brand: Seine Außenbandverletzung hat sich bestätigt. „Was genau dahintersteckt, das können wir aber noch nicht sagen“, sagt der sportliche Leiter Christian Schmidt: „Brand wird aller Voraussicht nach am Sonntag nicht spielen können.“ Wer alles einsatzfähig ist, wird sich erst im Abschlusstraining zeigen: „Aus diesem Grund fahren wir auch mit gehörigem Respekt an die Weser. Wir müssen in jedem Fall auf der Hut sein und mit höchster Konzentration spielen.“

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 30.11.2018

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