MTV Geismar und HG Rosdorf-Grone hoffen auf Siege


Handball-Verbandsliga:

Im Mittelpunkt des zehnten Verbandsliga-Spieltages steht am Sonnabend das Gipfeltreffen zwischen dem Spitzenreiter TV Jahn Duderstadt und dem Tabellenzweite MTV Groß Lafferde. Auch der Vorletzte HG Rosdorf-Grone und Schlusslicht MTV Geismar wollen an die jüngsten Heimsiege anknüpfen.

Hat es nicht leicht: Markus Wutke fehlen immer wieder personelle Alternativen. Foto: Schneemann

Duderstadt.

Eintracht Hildesheim II – HG Rosdorf-Grone (Sonntag, 12 Uhr)

Bei der HG Rosdorf-Grone jagt eine Hiobsbotschaft die andere. Marius Knorr fällt mit Verdacht auf eine Außenmeniskus-Verletzung aus: „Es läuft einfach momentan nichts nach Plan. Wir müssen daher wieder improvisieren“, klagt Trainer Marcus Wuttke vor der Reise in die Domstadt, wo zu völlig ungewöhnlicher Mittagszeit angepfiffen wird. Nicht mit von der Partie sind auch die beiden Kreisläufer Jannik Breitmeyer und David Friedrich, die privat verhindert sind. Dafür hofft Trainer Marcus Wuttke auf die zuletzt angeschlagenen Torjäger Marcel Schulz und Marvin Hornig. „Beide haben dieser Tage gut trainiert“, freute sich der Coach. Schulz war mehrere Spieltage wegen seiner Schulterprobleme ausgefallen. Hornig meldete sich vor dem kuriosem 12:10-Heimsieg gegen die HSG Oha nach einem 2:5 Pausenrückstand ab. Er war damals mit seinem Fahrrad gestürzt. „Hornig zwickt es noch etwas im Rücken“, lässt Trainer Wuttke augenzwinkernd wissen.

VfB Fallersleben – MTV Geismar (Sonnabend, 18.30 Uhr)

Geismar trifft in Fallersleben mit Chris Behrens (68) auf den erfolgreichsten Torjäger der Verbandsliga. Die Gastgeber sind zu Hause verlustpunktfrei und haben dabei auch den TV Jahn Duderstadt (20:18) und die HG Rosdorf-Grone (24:14) geschlagen. „Fallersleben hat eine sehr erfahrene Truppe, die unheimlich gute Entscheidungen trifft und mit vollkommener Ruhe spielt“, zeigt MTV-Trainer Dominik Kemke großen Respekt vor dem Gastgeber, der zurzeit mit 9:9 Zählern Platz sieben belegt. „Um in Fallersleben zu bestehen, benötigt man Geduld“, betont der Coach und fährt fort: „Dann ist wohl auch etwas möglich.“ Dabei setzen die Südstädter unter anderem auch auf die beiden 18-jährigen Eigengewächse Jan Germershausen und Julian Zosel. „Sie haben ihre Sache zuletzt richtig gut gemacht“, erinnert sich Kemke an den beeindruckenden Auftritt beim 33:28-Sieg im letzten Heimspiel gegen die HSG Heidmark. Der Lohn: Diese beiden Rückraumspieler werden auch in Fallersleben wieder viel Spielzeit bekommen.

TV Jahn Duderstadt – MTV Groß Lafferde (Sonnabend, 18 Uhr, Sporthalle „Auf der Klappe“)

Wenn auch die Rollen zwischen dem zu Hause verlustpunktfreien Titelanwärter TV Jahn und dem unerwartet starken Aufsteiger aus dem Landkreis Peine bereits im Vorfeld klar verteilt sind, so erwarten die Fans ebenso wie im letzten Heimspiel Anfang November gegen das Schlusslicht Geismar (32:15) eine unterhaltsame Partie. Mehr als 550 Zuschauer sahen diese Partie. Ein ebenso gut besuchtes Haus wünscht sich der TV Jahn auch am Sonnabend: „Das wäre doch klasse, wenn es richtig voll wird“, lässt sich nicht nur der Vorsitzende Ekkehard Loest überraschen. „Natürlich wollen wir gerade zuhause gegen Groß Lafferde zeigen, dass wir zu Recht Tabellenführer sind“, gibt Christian Schmidt, der sportliche Leiter, zu Protokoll: „Aber als Verantwortliche wissen wir auch, dass man nicht leichtsinnig werden darf.“

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 23.11.2018

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