22:9-Auftaktsieg – und dennoch Luft nach oben


Weibliche B-Jugend schlägt Braunschweig im ersten Saisonspiel deutlich

Die weibliche B-Jugend ist mit einem Sieg in die neue Landesliga-Saison gestartet. Vor heimischem Publikum besiegte die Mannschaft von Trainergespann Jan Schild und Kai Buttgereit den MTV Braunschweig am Sonnabend mit 22:9 (8:5).

Dabei sahen die Zuschauer in der Rosdorfer Sporthalle am Siedlungsweg zunächst über weite Strecken der ersten Halbzeit eine zerfahrene Vorstellung: Viele Pass- und Fangfehler sowie gravierende Schwächen im Abschluss schlichen sich sowohl bei der HG als auch bei den Gästen aus Braunschweig immer wieder ein.

„Wir sind leider sehr nervös in die Partie gestartet“, bemängelte auch HG-Trainer Jan Schild: „Die Abwehr stand zwar von Anfang an gut, doch vor allem im Tempospiel nach vorn haben wir viele Fehler gemacht. Zudem waren wir im Spielaufbau insgesamt zu statisch.“ Entsprechend knapp fiel der Vorsprung der favorisierten Rosdorferinnen zur Pause aus (8:5).

Lauf der Gastgeberinnen entscheidet die Partie

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeberinnen dann aber langsam in Tritt und setzten sich schließlich Stück für Stück ab. Mit einem 11:0-Lauf zog die HG Mitte der zweiten Halbzeit entscheidend auf 20:7 (43.) davon.

„In der zweiten Hälfte haben die Mädels ihre gewohnte Leistung auf die Fläche gebracht – das war eine klare Steigerung im Vergleich zum ersten Abschnitt“, sagte Trainer Schild. „Die Hauptsache ist, dass wir erfolgreich in die Saison gestartet sind. Jetzt müssen wir in unseren Rhythmus finden.“

Neben einer starken Lina Schwarz im Tor stachen auf Seiten der Rosdorferinnen vor allem Johanna Hodemacher (8 Tore) und Larissa Apel (5 Tore) heraus, die die besten Schützinnen ihrer Mannschaft waren.

Erneutes Heimspiel am kommenden Sonntag

Nächster Gegner der HG-Mädchen ist am kommenden Sonntag, 9. September, der TSV Friesen Hänigsen. Anpfiff der Partie ist um 15 Uhr in der Rosdorfer Sporthalle am Siedlungsweg.

HG: Schwarz – Khalil, Becker, Mündemann (4), Fromm (1), Ulrich (2), Apel (5), Hülsmann, Herbold, Hodemacher (8/3), Rettberg (2).

Foto: Jan Bergolte/Archiv

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