Weibliche A-Jugend belegt Platz Zwei


Paul-Otto-Turnier:

Am Sonntag, den 26.08.2018, hieß es für uns früh aufstehen, wir wollten beim POT unseren Titel vom letzten Jahr verteidigen.

Am Turnier nahmen neun Mannschaften teil, die in zwei Gruppen starteten. Unsere Gruppe bestand aus dem Gastgeber MTV Geismar, JSG Weserbergland und der HSG OHA.

Wir begannen mit dem ersten Spiel des Tages um 09:00 Uhr gegen den MTV Geismar. Bei einer Spielzeit von 16 Minuten wollten wir uns möglichst deutlich absetzen und einen deutlichen Sieg einfahren. Zu Beginn des Spiels hatten wir mit diversen technischen Fehlern zu kämpfen. Die Angriffe des MTV Geismars dauerten teilweise über zwei Minuten, so dass wir kaum ins Angriffsspiel kamen. Nachdem wir auf eine 5:1-Deckung umstellten, konnten wir einige Bälle abfangen und das Spiel am Ende mit 9:2 gewinnen. Besonders sehenswert waren in diesem Spiel die guten Anspiele an unsere Kreisläuferin Pauline Cramer.

Auf unser nächstes Spiel gegen die JSG Weserbergland mussten wir über zwei Stunden warten. In der Zwischenzeit besuchten wir unsere Mini-Mannschaften in der anderen Halle und ruhten uns noch ein wenig aus.

JSG Weserbergland erschien uns auf dem Papier als schwerster Gegner unserer Gruppe, so dass wir besonders konzentriert in die Partien gehen wollten. Besonders die schnellen Außenspieler des Gegners mussten wir unter Kontrolle haben. Wir starteten sehr konzentriert in die Partie und konnten uns direkt mit einigen Toren absetzen. Am Ende gewannen wir 12:6. In diesem Spiel haben wir es endlich geschafft, bis zur 100% Torchance durchzuspielen und haben unsere Außenspielerinnen besonders gut in Szene setzen können.

Der letzte Gegner in der Gruppenphase war die HSG OHA. Wir bestritten bereits Anfang August ein Testspiel gegeneinander, in dem wir einen deutlichen Sieg einfahren konnten. Dieser deutliche Sieg war in unseren Köpfen wohl zu präsent. Wir gingen viel zu selbstsicher in die Partie und konnten in der ersten Hälfte des Spiels gar kein Tor erzielen. Lediglich unsere Torhüterin Michelle Deutschler konnte uns mit guten Paraden im Spiel halten. Nach einer sehr langen Aufwachphase konnten wir am Ende das Spiel knapp mit 7:6 für uns entscheiden.

Im Halbfinale trafen wir auf die HSG Plesse-Hardenberg, die in der anderen Gruppe den zweiten Platz belegt hatte. Den Gegner kennen wir bereits aus den letzten Jahren. Die Spiele wurden immer knapp gewonnen oder verloren, so dass wir uns über die Stärke des Gegners im Klaren waren. Nach unserem deutlichen Fehlstart im letzten Spiel mussten wir nun wieder motivierter und konzentrierter starten. Die erste Phase des Spiels verlief noch ziemlich ausgeglichen, bevor wir uns absetzen konnten. Michelle Deutschler im Tor und Luisa Scharbatke im Angriff zeigten in diesem Spiel sehr gute Leistungen. Wir gewannen 8:5.

Das Finale mussten wir gegen die HSG Kleenheim/Langgöns spielen. Wir konnten bereits in den Spielen davor beobachten, dass unser Gegner körperlich und spielerisch auf einem sehr hohen Niveau agierte. Trotzdem wollten wir unsere Chance nutzen, gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner zu gewinnen. Zu Beginn des Spiels waren wir sehr unsicher, so dass wir direkt mit drei Toren in Rückstand gerieten. Im Laufe des Spiels konnten wir den Respekt ablegen und fanden ins Spiel. Wir konnten auf ein Tor verkürzen und hatten auch die Chancen zum Ausgleich bzw. zur Führung, nutzten diese allerdings nicht. Am Ende mussten wir uns mit 7:9 geschlagen geben.

Nächstes Wochenende startet nun endlich die Saison mit einem Auswärtsspiel gegen die JSG Börde. In der letzten Trainingswoche werden wir uns taktisch noch einmal vorbereiten und die letzten Feinschliffe vornehmen. Wir wollen gegen Börde unbedingt den ersten Saisonsieg einfahren. Unser erstes Heimspiel findet dann zwei Wochen später am 16.09.2018 gegen den SV Werder Bremen statt.

Freda Seifiert

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