TV Jahn Duderstadt und HSG Plesse-Hardenberg eine Runde weiter


Handball:

Der gastgebende Handball-Verbandsligist TV Jahn Duderstadt hat das erste Turnier des HVN-Pokals aufgrund des besseren Torverhältnisses vor TuS GW Himmelsthür und der HG Rosdorf-Grone (alle 4:2 Punkte) gewonnen und damit die zweite Runde erreicht, die im Oktober ausgetragen wird.

Ausgetanzt: Der TV Jahn Duderstadt (gelb) hat gegen den Oberligisten TG Münden keine Probleme. Foto: Schneemann

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Duderstadt. Dafür qualifiziert hatte sich bereits tags zuvor in Moringen der Oberligist HSG Plesse-Hardenberg, der mit ebenfalls drei Siegen die Konkurrenz auf die Plätze verwies. In Herzberg erreichte der Verbandsligist HSG Oha die nächste Runde.

Das Finale in Duderstadt entschied der favorisierte TV Jahn mit einem klaren 17:8 Sieg gegen die HG Rosdorf-Grone. „Wir haben sehr konzentriert gespielt“, freuten ich Trainer Christian Caillat und der Vorsitzende Ekkehard Loest. Eine auffallend starke Leistung zeigte der Ex-Rosdorfer Julian Krüger im Tor. Winkler (8/3) und Brand (4) erzielten dabei die meisten Treffer.

Mit einem Auftakt nach Maß entzauberte der TV Jahn Duderstadt den auf der ganzen Linie enttäuschenden Oberligisten TG Münden, der mit drei Niederlagen die Heimreise antreten musste. Beim 18:10-Sieg der Eichsfelder trafen Torjäger Justin Brand und die 1,98 Meter große kroatische Neuerwerbung Matija Junakovic (je 6) sowie Til Winkler (3) nach Belieben. Dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat, musste Duderstadt bei der überraschenden 12:16-Niederlage gegen Himmelsthür erfahren. Der Hildesheimer Landesligist musste sich mit 16:18 lediglich dem Oberliga-Absteiger HG Rosdorf-Grone beugen, der sich eine Woche vor dem Ligastart von seiner besten Seite zeigte. Beim folgenden 16:10-Überraschungserfolg narrten Hornig (6) und Aaron von Gfug (5) die TG Münden nach Belieben. Mit dem zweiten Sieg hatte die HGRG ihr Soll längst erfüllt: „Absolut. Ich bin sehr zufrieden mit den Jungs. Besonders gegen Münden waren wir sehr diszipliniert! Wir bekommen eben immer mehr Alternativen in unserem Spiel“, so Trainer Marcus Wuttke.

In Moringen glich das Duell zwischen dem Oberligisten HSG Plesse-Hardenberg und dem klassentieferen Verbandsligisten MTV Geismar einem vorweggenommenen „Endspiel“, dass das Burgenteam 18 Sekunden vor Schluss durch das Tor von Eike Gloth mit 9:8 (4:6) für sich entschied. Während die personell geschwächte HSG (unter anderem fehlten Torjäger Christian Brand und Marvin Grobe) auch die beiden weiteren Spiele gegen die Landesligisten MTV Moringen (15:13) und die SG Spanbeck/Billingshausen (13:10) gewann, baute der sieglose MTV Geismar in den folgenden Spielen immer mehr ab. „Gegen Plesse haben wir eine starke Abwehrleistung gezeigt und unglücklich verloren“, ließ Trainer Dominik Kemke wissen. Nach dem 12:12 (6:6) gegen Spanbeck/Billingshausen war bei der klaren 12:19 (8:9)-Niederlage gegen Gastgeber MTV Moringen „nach der Halbzeit die Luft raus“, ergänzte Kemke. Für den HSG-Trainer Artur Mikolajczk war es „eine Frage der Ehre, sich gegen das Teilnehmerfeld durchzusetzen“. Patrick Schindler (13/3) war der beste Werfer der HSG Plesse. Ihn übertraf nur der Luca Lange (15) vom Landesligisten SG Spanbeck/Billingshausen, der mit 3:3 Zählern Zweiter wurde.

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 26.08.2018

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