HG Rosdorf-Grone überrascht im Pokalspiel


Frauenhandball:

Die Handballerinnen in der Region sind mit einem Pokal-Wochenende in die Pflichtspiele der Saison 2018/19 gestartet. In der zweiten Runde stehen der Neu-Oberligist MTV Geismar und das Landesliga-Team der HG Rosdorf-Grone. Alle anderen Mannschaften können sich auf ihren Punktspiele konzentrieren.

Nicht zu stoppen: Silvana Eisenhauer (am Ball) traf gegen die HSG Plesse-Hardenberg zehn Mal. Foto: Pförtner

Göttingen. Die HSG Göttingen war Gastgeber des einzigen Vierer-Turniers in der Region Göttingen, konnte aber ihren Heimvorteil nicht nutzen. Vorentscheidend war bereits die 10:12-Niederlage im ersten Spiel der Viebrans-Mannschaft gegen den Oberliga-Rivalen Northeimer HC. Bis zum 7:7 war die Partie ausgeglichen, dann nutzte der NHC eine Überzahl, erspielte sich den Zwei-Tore-Vorsprung und gab diesen nicht mehr ab. Danach landete die HSG zwar einen deutlichen Erfolg gegen die an diesem Tag sieglose SV Schedetal-Volkmarshausen (19:4), hatte aber zum Schluss noch einmal das Nachsehen gegen den Landesligisten SC Dransfeld, der sich in dem Prestigeduell gegen die höherklassige HSG mit 15:14 knapp durchsetzte. In der nächsten Runde stehen die Oberliga-Spielerinnen des Northeimer HC, die nach drei Siegen eine weiße Weste hatten. Auf Platz zwei kam der SC Dransfeld, der sich gegen Schedetal-Volkmarshausen 10:4 durchgesetzt hatte, beim 7:13 gegen Northeim aber auch chancenlos war.

Einzelspiele

HSG Rhumetal – MTV Geismar 22:31 (12:14)

Für die Spielerinnen aus der Südstadt gab es nur ein Ziel: mit einem Sieg in die nächste Runde des HVN-Pokals einziehen. „Wir haben das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute ernst genommen und haben die Gelegenheit genutzt, Abläufe zu festigen und unser Zusammenspiel zu stärken. Wir sind heiß auf Saisonauftakt am kommenden Wochenende, gegen die HSG Göttingen und wollten das Spiel in Katlenburg bestmöglich nutzen“, hieß es aus dem Lager des MTV. Trainer Lennart Versemann war vor allem mit der zweiten Halbzeit seiner Damen sehr zufrieden. „Wir konnten eine sichere Abwehr stellen und dadurch unser Tempospiel nach vorn aufziehen.“ Besonders stark hat sich Rechtsaußen-Spielerin Neele Diek präsentiert, die mit acht Treffern Geismars beste Torschützin war.

HG Rosdorf-Grone – HSG Plesse-Hardenberg 29:20 (18:9)

Kein Klassenunterschied war in diesem Pokalspiel zu erkennen – im Gegenteil. Die Landesliga-Handballerinnen schickten den Oberligisten mit einer Niederlage nach Hause, der kann sich voll auf die am kommenden Wochenende beginnende Spielzeit konzentrieren. In den ersten fünf Minuten dieses traditionellen Nachbarduells war die Partie noch ausgeglichen, als dann aber Silvana Eisenhauer mit vier Treffern in Folge von 2:1 auf 6:1 erhöhte war in der 9. Minute schon eine Vorentscheidung gefallen. Das Burgenteam schaffte es nicht mehr, den Vorsprung entscheidend zu verkürzen – die Differenz pendelte sich bei sieben bis acht Toren ein. Beste Werferinnen auf Seiten des Burgenteams waren Carolin Hübers und Yasmin Hemke (je 5 Tore), beim Sieger waren Eisenhauer (10 ) und Amrei Gutenberg (8) nicht zu stoppen.

Von Kathrin Lienig

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 27.08.2018

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