HG Rosdorf-Grone peilt den direkten Wiederaufstieg an


Handball-Landesliga der Frauen:

Die Handballerinnen der HG Rosdorf-Grone haben sich große Ziele für die neue Saison gesteckt: Nach dem Abstieg aus der Handball-Oberliga in der vergangenen Spielzeit will die Mannschaft von Trainer Stephan Albrecht den direkten Wiederaufstieg schaffen.

Amrei Gutenberg (rechts) ist an Bord der HG Rosdorf-Grone geblieben. Foto: Schneemann

Rosdorf. „Das Saisonziel ist klar: Wir wollen den direkten Wiederaufstieg. Die Mannschaft hat sich von selbst auf die Fahnen geschrieben, im nächsten Jahr wieder in der Oberliga spielen zu wollen. Das Potenzial dafür ist auf jeden Fall da“, sagt Trainer Stephan Albrecht, der die HG-Damen im vergangenen Jahr mitten im Abstiegskampf übernahm, den Ligaverbleib schließlich aber nicht sichern konnte und nun in seine zweite Saison in Rosdorf geht.

Stamm der Vorsaison gehalten

Dabei kann der Trainer nahezu vollständig auf den Kader der abgelaufenen Serie setzen: „Es war ein Kraftakt die Mannschaft zusammenzuhalten, aber es ist uns gelungen“, sagt Albrecht, der lediglich den Abgang von Zara Moschner verschmerzen muss. Mit Silvana Eisenhauer, Freda Seifert, den Schwestern Maite und Amrei Gutenberg sowie einigen Weiteren ist die Mannschaft aber nach wie vor gespickt mit Spielerinnen, die langjährig in der Oberliga gespielt haben.

Zusammenarbeit mit der Jugend

„Hinzu kommen noch Spielerinnen aus unserer starken A-Jugend-Mannschaft“, sagt Albrecht. Externe Neuzugänge gäbe es wiederum nicht zu vermelden: „Es ist nun mal besonders schwer, wenn man abgestiegen ist, neue Spielerinnen zu gewinnen. Die gehen dann eher zur Konkurrenz hier in der Region“, so der Trainer. Dennoch sei die Mannschaft auf fast allen Positionen gut aufgestellt. „Die einzig vakante Position ist der Kreis, da haben wir eine Lücke, die wir versuchen mit mehreren Spielerinnen zu schließen“, sagt Albrecht.

Unentschieden im Testspiel gegen Plesse-Hardenberg

Nachdem die HG-Damen ihr erstes Testspiel gegen die HSG Wesertal gewinnen konnten, haben sie sich in einem zweiten Test am Mittwochabend 28:28 (18:11) von Oberligist HSG Plesse-Hardenberg getrennt.

Die Rosdorferinnen legten zum Start in die Partie einen 6:0-Lauf hin, ehe Plesse-Hardenberg erst nach sieben Minuten der erste Treffer gelang. Bis zur Pause bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 18:11 aus. Torgarantinnen waren dabei die Schwestern Maite und Amrei Gutenberg, die am Ende die Hälfte aller HG-Treffer erzielten.

Nach dem Seitenwechsel fand dann schließlich auch der Oberligist in die Partie, während die Rosdorferinnen mit zunehmender Spielzeit an Boden verloren. Plesse-Hardenberg verkürzte den Rückstand Stück für Stück. Mit dem letzten Treffer der Partie gelang den Burgfrauen letztendlich noch der Ausgleich.

„Es wäre unverdient gewesen, wenn eines der beiden Teams dieses Spiel gewonnen hätte“, sagte Plesse-Trainer Dominik Warnecke nach Abpfiff. Nach dem desolaten Start in die Partie stimmte ihn zumindest das Auftreten seiner Mannschaft im zweiten Abschnitt noch milde: „Den Start haben wir komplett verschlafen, aber die zweite Halbzeit war auf jeden Fall eine Steigerung um 200 Prozent. Wir werden jetzt die Zeit bis zum Saisonstart effektiv nutzen, um das Team weiter zu formen.“

Sein Gegenüber Stephan Albrecht, Trainer der Rosdorfer Damen, zeigte sich zufrieden mit dem Ausgang des Testspiels: „Die erste Halbzeit hat vollständig übergezeugt. Der Einbruch in der zweiten Halbzeit war der Tatsachse geschuldet, dass wir durchrotiert haben.“ fdo

In die Vorbereitung auf die neue Saison, die für die HG-Damen vergleichsweise spät erst am 15. September mit einem Auswärtsspiel bei der SG VfL Wittingen/Stöcken beginnt, sind die Rosdorferinnen erst vor kurzem gestartet. „Den athletischen Bereich der Vorbereitung haben wir abgeschlossen“, berichtet Albrecht: „Jetzt beginnt die Arbeit mit dem Ball.

Von Filip Donth

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 13.08.2018

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