HG Rosdorf-Grone verliert Derby gegen HSG Göttingen


Handball-Oberliga der Frauen:

Schlusslicht HG Rosdorf-Grone hat das Lokalderby gegen die HSG Göttingen mit 28:30 (12:14) verloren und damit die 16. Saisonniederlage verschmerzen müssen. Der Sieger notierte als Tabellensechster hingegen seinen 13. Sieg.

Rosdorfs Maite Gutenberg (Mitte) kämpft gegen Göttingens Nadine-Julissa Bause (rechts) und Kimberly Schmieding um den Ball. Foto: Swen Pförtner

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„Das war richtig bitter und tut weh“, brachte Torjägerin Freda Seifert die gedrückte Stimmungslage auf den Punkt. Mitgefühl zeigte nicht nur HSG-Kreisläuferin Vivien Tischer mit den unterlegenen Gastgeberinnen: „Rosdorf-Grone gehört eigentlich in die Oberliga. Wir werden das Derby vermissen.

Ich hoffe, dass die Mannschaft schnell wieder aufsteigt.“ Und das mit Trainer Stephan Albrecht: „Er bleibt in der kommenden Saison“, bestätigte die HG-Vorsitzende Inken Seebode. Auch auch die spielgestaltenden Schwestern Amrei (mit 157 Treffer beste HG-Torjägerin) und Maite Gutenberg bleiben der HG ebenso wie ein Großteil der Mannschaft in der Landesliga erhalten.

„Rosdorf hat nie aufgegeben“

Gästetrainer Uwe Viebrans sprach im Nachhinein von einem gutklassigen und fairen Spiel: „Rosdorf hat nie aufgegeben. Wir haben auch auf die verschiedenen Deckungsformationen immer die richtige Antwort gefunden.“

Hingegen sah der HG-Coach Stephan Albrecht sein Team als „die bessere Mannschaft. Wir haben den taktisch und technisch besseren Handball gespielt und wurden wieder nicht belohnt“, haderte Albrecht mit der Regelauslegung der Schiedsrichter.

Erlösender Treffer für Göttingen eine Sekunde vor Schluss

Mit dem 4:3 (7.) durch Silvana Eisenhauer hatte Rosdorf-Grone erstmals geführt, ehe erneut Eisenhauer mit 9:8 (19.) die letzte Führung des Verlierers besorgte. In der Folge legte die HSG bis auf 18:14 (38.) vor, ehe Rosdorf-Grone noch einmal zum 19:19 (45.) durch Zara Moschner ausglich.

Eine Sekunde vor Schluss lochte Marike Lieseberg zum erlösenden 30:28 für die HSG ein: „Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen“, zeigte sich nicht nur die Torschützin sichtlich erleichtert.

HG: A. Gutenberg (8), Eisenhauer (6), M. Gutenberg (5/3), Moschner (3), Seifert (3/1), Cohaus, Frölich, Kehler (je 1). HSG: Rösler (8), K. Schmieding (6/4), Voigt (4), Albrecht, Lieseberg (je 3), Tischer (3/1), Bause (1)

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 16.04.2018

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