HSG Göttingen gewinnt, HG Rosdorf-Grone verliert


Handball-Oberliga der Frauen:

Ihren zwölften Saisonsieg hat die HSG Göttingen in der Handball-Oberliga der Frauen mit 32:29 gegen den Hannoverschen HC verbucht. Die HG Rosdorf-Grone ist nach der 29:34-Niederlage beim HSG Hannover-Badenstedt II auf den letzten Platz zurückgefallen und kaum noch vor dem Abstieg zu retten.

Dagegen steht der Landesliga-Spitzenreiter MTV Geismar nach dem klaren 34:23-Sieg über die HSG Rhumetal mit einem Bein in der Oberliga und braucht am kommenden Sonntag beim SC Dransfeld nur noch einen Punkt zum endgültigen Aufstieg.

HSG Göttingen – Hannoverscher SC 32:29 (17:11)

Nichts anbrennen ließ der Tabellenfünfte und führte mit 9:2 (12.) und 17:10 (26.). „Hätten wir nicht so viele freie Chancen vergeben, wäre der Vorsprung noch höher ausgefallen“, beteuerte die siebenfache Torschützin Vivien Tischer. In der zweiten Hälfte hatte die HSG viel Pech, vor allem in der Abwehr. „Geblockte Bälle landeten in der falschen Ecket. Glück für uns, dass der HSC in dieser Phase auch einige Bälle liegen gelassen hat“, so Tischer. Dennoch: Bis zum 30:23 (55.) hielt Göttingen die Gäste klar auf Distanz. – HSG: K. Schmieding, Tischer (je 7/3), Rösler (5), Bause, Lieseberg, J. Schmieding (je 3), Albrecht, Voigt (je 2).

HSG Hannover-Badenstedt II – HG Rosdorf-Grone 34:29 (15:16)

„Uns fehlt einfach die nötige Konstanz über 60 Minuten“, brachte Amrei Gutenberg die Defizite auf den Punkt. Mit 1:5 (5.) lag die HG hinten, dann aber mit 16:15 zur Pause und später mit 21:19 (36.) vorn. Nach dem 24:24 (49.) führten die Gastgeberinnen wieder Regie. Mit Bergen und Peine gewannen die ärgsten Konkurrentinnen im Kampf gegen den Abstieg. – HG: A. Gutenberg (10), M. Gutenberg (7), Eisenhauer (5), Seifert (4/2), Moschner (3).

MTV Geismar – HSG Rhumetal 34:23 (14:11)

Über eine richtig starke Mannschaftsleistung freute sich MTV-Trainer Lennart Versemann: „Alle haben mitgezogen. Die Abwehr stand wieder sehr sicher.“ Weil der direkte Verfolger HSG Nord-Edemissen zu Hause gegen den DSC Dransfeld überraschend mit 19:22 verlor und nun vier Spieltage vor Schluss acht Punkte hinter Geismar liegt, ist die Landesliga-Meisterschaft so gut wie entschieden.

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 10.04.2018

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