HG Rosdorf-Grone holt Punkt, HSG Göttingen geht unter


Handball-Oberliga:

Einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg haben die Oberliga-Handballerinnen der HG Rosdorf-Grone von ihrem Auswärtsspiel mitgebracht. Eine klare Niederlage musste die HSG Göttingen in Wolfsburg einstecken.

Göttingen. Die Göttingerinnen unterlagen beim VfL Wolfsburg mit 25:37.

HSG Heidmark – HG Rosdorf-Grone 30:30 (16:13)

Silvana Eisenhauer, hier gegen Hannover, wirft für die HG Rosdorf-Grone das Tor zum Unentschieden. Foto: Schneemann

HG-Spielerin des Tages war die zehnfache Torschützin Silvana Eisenhauer, die 21 Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielte und ihr Team zuvor schon mit 28:27 (56.) in Führung gebracht hatte. Dabei hatte Rosdorf-Grone zwischenzeitlich schon 12:16 in Rückstand gelegen (29.), hielt aber im zweiten Durchgang das Spiel bis zum Schluss offen. Die HG-Vorsitzende Inken Seebode, die zusammen mit Teammanager Frank Hinrichs für den wegen einer Klassenfahrt nach Paris verhinderten Trainer Stephan Albrecht das Team betreute, war voll des Lobes: „Die Mädels haben super gespielt, eine tolle Leistung gebracht und beim Tabellenvierten einen wichtigen Punkt geholt. Das gibt Hoffnung für die nächsten Spiele. Ich bin stolz, dass ich dabei sein durfte.“

Tore HG: Eisenhauer (10), A. Gutenberg (7/5), M. Gutenberg, Seifert (je 4), Moschner (3), Gerke (2).

VfL Wolfsburg – HSG Göttingen 37:25 (20:11)

Bis zum 5:5 (10.) führte die HSG gleich dreimal, doch dann übernahm der VfL mehr und mehr die Regie und zog über 6:6 (14.) auf 15:7 (21.) davon. Mit dem 30:16 (45.) erspielte sich Wolfsburg seine höchste Führung. Dazu kam fehlendes HSG-Glück: Nur sechs von zehn Strafwürfen brachten die Göttingerinnen im gegnerischen Tor unter. „Wir haben im Angriff zu viele klare Chancen nicht genutzt, zu viele technische Fehler gemacht, und in der Abwehr hat uns der nötige Biss gefehlt“, sagte Vivien Tischer. Außerdem hatte Torfrau Filiz Bühn nicht ihren besten Tag erwischt. Trainer Uwe Viebrans resümierte: „Wolfsburg wollte den Sieg mehr als wir. Unser Handballspiel ist wohl im Bus geblieben und nicht mit ausgestiegen.“

Tore HSG: Rösler (9/2), K. Schmieding (6/3), Lieseberg (4), Albrecht (3), Bause (3/1).

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 06.03.2018

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