HSG Göttingen will Aufwärtstrend fortsetzen


Handball-Oberliga Frauen:

Die heimischen Frauen-Oberligisten sind am Sonnabend wieder auf Reisen. Schlusslicht HG Rosdorf-Grone will in der Lüneburger Heide punkten, und die HSG Göttingen baut in der VW-Stadt auf ihren Aufwärtstrend.

Göttingen.

HSG Heidmark – HG Rosdorf-Grone (Sonnabend, 19 Uhr)

Das Team von Trainer Stephan Albrecht will so schnell wie möglich vom Tabellenende weg. Ob das gerade mit einem Erfolg beim Vierten HSG Heidmark gelingt, steht in den Sternen: „Wir werden aber alles geben, um zu Ostern nicht mehr auf einem Abstiegsplatz zu stehen“, ist nicht nur Torjägerin Amrei Gutenberg wild entschlossen. Die HG würde aus der Heide am liebsten die beide Punkte mitnehmen, die sie im Hinspiel zu Hause bei der 30:35-Niederlage verschenkt hat. Die Gastgeberinnen sind jedenfalls nicht unverwundbar. Am Sonnabend unterlagen Sie bei der HSG Göttingen mit 28:32. Was zuvor noch mit dem Bewegen ohne Ball und der Suche nach den Zweikämpfen im Angriff funktioniert hatte, das ließ die HSG Heidmark bei der HSG Göttingen mit ihren sonst überragenden Torjägerinnen Anne Frantzke (149) und Sonja Wortmann (146) über weite Strecken vermissen.

VfL Wolfsburg – HSG Göttingen (Sbd., 19.30 Uhr)

Kimberly Schmieding (Mitte) und die HSG Göttingen wollen ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Foto: Arne Bänsch

6:0 Punkte in Folge stehen auf dem Konto der HSG Göttingen, bei der Michelle Rösler (124), Kimberly Schmieding (122) und ihre Schwester Janina Schmieding (83) die interne Torschützenliste anführen. Noch vor Augen haben die Göttingerinnen den 35:31-Hinspielerfolg, den sie Ende Oktober vor eigenem Publikum eingefahren hatten. Mittlerweile blickt die HSG auf 19 Spiele mit zehn Siegen, einem Unentschieden und sechs zum Teil unglücklichen Niederlagen zurück. Kreisläuferin Marieke Lieseberg rückt die positiven Seiten der HSG in den Fokus, die auch zuletzt beim 32:28-Sieg gegen die HSG Heidmark Wirkung zeigten: „Wir haben gewonnen, weil wir einen tollen Zusammenhalt gezeigt haben. Durch eine starke Leistung der gesamten Mannschaft konnten kleine Fehler oder vergebene Torchancen schnell wieder ausgebessert werden. Die Abwehr stand kompakt und auch unsere Torleute bewiesen einmal mehr durch tolle Paraden starken Rückhalt.“

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 28.02.2018

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