HSG Göttingen gewinnt, HG Rosdorf Grone verliert


Handball-Oberliga:

Der Frauen-Oberligist HSG Göttingen ist mit dem zweiten Sieg im Folge endgültig wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Dagegen musste Schlusslicht HG Rosdorf-Grone beim MTV Tostedt vor den Toren Hamburgs eine bittere Niederlage einstecken.

Göttingen/Rosdorf.

MTV VJ Peine – HSG Göttingen 23:33 (13:18)

Die beiden Schmieding-Schwestern Kimberly (11 Treffer) und Janina (8) haben in Peine ein wahres Tor-Festival veranstaltet. „Außerdem hat Torfrau Filiz Bühn eine klasse Leistung geboten und drei Siebenmeter und einige Tempogegenstöße gehalten“, freute sich Trainer Uwe Viebrans, der auch ohne die verhinderte Keeperin Jennifer Uhl und Vivien Tischer einen weiteren Aufwärtstrend der HSG-Frauen ausmachte: „Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Auch die Manndeckung gegen Michelle Rösler konnte uns nicht bremsen“, betonte Viebrans. Die HSG hätte sogar noch höher gewinnen können: „Wir haben noch einige hundertprozentige Chancen vergeben“, ergänzte Janina Schmieding.

K. Schmieding (11/5), J. Schmieding (8/4), Rösler (4), Bause, Voigt (je 3), Lieseberg (2), Albrecht, Wehnert (je 1)

MTV Tostedt – HG Rosdorf-Grone 27:26 (13:13)

Maite Gutenberg brachte die HG mit 1:0 (1.) in Front. Und ihre Schwester Amrei Gutenberg sorgte per Siebenmeter für die 24:23-Führung (56.). Am Ende aber stand der Tabellenletzte mit leeren Hände da. „Dabei waren wir spielerisch überlegen“, ärgerte sich nicht nur Maite Gutenberg: „Aber wenn der Ball am Ende nicht im Tor landet, ist es auswärts schwer“, ergänzte die enttäuschte Sportstudentin. „Es ist wie verflixt. Das Glück ist momentan wirklich nicht auf unserer Seite.“ Einen schmalen Kader, Pech mit dem Pfosten und eine bittere Schiedsrichterentscheidung führte die HG als Gründe für die Niederlage noch ins Feld. Trost und Mut von HG-Teammanager Frank Hinrichs war wie Balsam auf die Seele: „Die Mannschaft ist einfach zu gut, um in die Landesliga abzusteigen. Die Mädels der HGRG gehören einfach in die Oberliga.“

HG: Eisenhauer (8), A. Gutenberg (8/6), Fulst, M. Gutenberg (je 3), Seifert (3/2), Kehler (1)

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 19.02.2018

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