Rosdorf hofft auf HSG-Schützenhilfe


Handball-Oberliga Frauen: Beide müssen reisen:

Göttingen. Mit Auswärtsspielen für die HSG Göttingen und die HG Rosdorf-Grone geht es in der Handball-Oberliga der Frauen an diesem Wochenende weiter.

MTV Vater Jahn Peine – HSG Göttingen (Sa., 16.30 Uhr)

Die HSG könnte Nachbar Rosdorf mit einem Sieg bei Aufsteiger Peine wertvolle Schützenhilfe leisten. Noch hat der MTV (10:24) drei Zähler Vorsprung vor Rosdorf (7:27). Mit einem möglichen dritten Auswärtserfolg könnte auch das Punktekonto wieder positiv gestaltet werden. Mit Torhüterinnen-Neuzugang Filiz Bühn hat Coach Uwe Viebrans eine gute Alternative zu Jennifer Uhl (Markenzeichen: Trainingshose am rechten Bein bis zum Knie hochgekrempelt) verpflichtet. Die Ex-Plesse-Torfrau zeigte gegen Tostedt eine gute zweite Halbzeit. Das Hinspiel dominierten die HSGerinnen deutlich mit 37:29. Michelle Rösler war mit zwölf Treffern erfolgreichste Werferin, Kimberley Schmieding traf neunmal.

MTV Tostedt – HG Rosdorf-Grone (So., 16 Uhr)

HG-Trainer Stefan Albrecht spionierte am vergangenen Samstag beim Tostedter Spiel bei Nachbar HSG Göttingen. Zehn Minuten vor Schluss verabschiedete er sich allerdings schon: „Ich hab’ genug gesehen.“ Vor allem mehrere sehr stämmige Akteurinnen des Aufsteigers dürften auch seiner Mannschaft zu schaffen machen. Neues Selbstbewusstsein dürften der HG der Sieg gegen Schaumburg gegeben haben. „Wir haben jetzt ,machbare’ Gegner“, meinte Albrecht. „Aber acht Punkte benötigen wir noch, um uns zu retten.“

Das Hinspiel verlor die HG allerdings mit 26:31. Dafür gilt es jetzt, sich nun im Rückspiel zu revanchieren. Wichtig wird sein, Dorothee Kröger, die im Hinspiel zwölfmal traf, in den Griff zu kriegen. (wg/gsd)

Quelle: hna.de, 16.02.2018

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