HSG Göttingen und HG Rosdorf-Grone gewinnen im Gleichschritt


Handball-Oberliga der Frauen:

Die heimischen Oberliga-Handballerinnen können noch gewinnen. So schickte die HSG Göttingen den MTV Tostedt mit leeren Händen nach Hause, und Schlusslicht HG Rosdorf-Grone setzte sich gegen die HSG Schaumburg Nord durch.

Göttingen. Die HSG Göttingen besiegte Tostedt mit 30:23, Rosdorf-Grone setzte sich gegen Schaumburg mit 35:28 durch.

Die HSG Göttingen, hier beim Spiel gegen den Northeimer HC, schlägt Tostedt mit 30:23. Foto: Schneemann

HSG Göttingen – MTV Tostedt 30:23 (15:12)

Nach zuvor 0:12 Punkten in Folge sorgte die HSG für die Wende. „Wir haben den Aufschwung von unserem letzten Spiel mitgenommen und sind mit einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung zu zwei wichtigen Punkten gekommen“, skizzierte HSG-Trainer Uwe Viebrans den Erfolg. Dabei trat Rückraumspielerin Kimberly Schmieding mit zwölf Treffern und damit nunmehr 104 Toren beim Stand von 21:14 (38.) dem „100-Saisontreffer-Klub“ bei, dem Michelle Rösler mit nunmehr 109 Treffern bereits angehörte. Bis zum 6:6 (17.) hielt der Gegner Kontakt. „Dann haben wir das Tempo erhöht“, sagte Trainer Viebrans. Bis auf 23:14 (40.) und 25:16 (46.) legte die HSG vor und sicherte sich frühzeitig eine gute Ausgangsposition für einen verdienten Sieg.

Tore HSG: K. Schmieding (12/4), Rösler (7), J. Schmieding (4/1), Bause (3), Albrecht, Liesberg, Voigt, Tischer (je 1).

HG Rosdorf-Grone – HSG Schaumburg Nord 35:28 (17:15)

„Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte die HG-Vorsitzende Inken Seebode. Trainer Stephan Albrecht feierte seit seinem Amtsantritt im November 2017 den zweiten Sieg. Erst erzielte Silvana Eisenhauer mit dem 6:3 (9.) das 400. Saisontor der HG, dann überschritt Amrei Gutenberg als erste HG-Spielerin in der laufenden Saison die 100-Tore-Grenze. Die erfolgreichste Torausbeute blieb allerdings Freda Seifert mit elf Treffern vorbehalten. „Wir glauben weiterhin an uns und versuchen einfach genau so weiter zu machen.“ Beste Schaumburger Werferin war mit neun Treffern Insa Pinkenburg, die mit 184 Toren die mit Abstand beste Werferin der Oberliga ist.

HG: Seifert (11/3), Eisenhauer (8), A. Gutenberg (7), M. Gutenberg (4), Fulst (3), Jaeger (3).

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 12.02.2018

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