HSG Göttingen und HG Rosdorf-Grone wollen Tief überwinden


Handball-Oberliga der Frauen:

Ihr jeweiliges Leistungstief wollen die heimischen Oberliga-Handballerinnen der HSG Göttingen und die HG Rosdorf-Grone zu Hause mit Erfolgserlebnissen überwinden. Die HG empfängt Schaumburg, die HSG Tostedt.

Göttingen. Beide Mannschaften sind am Sonnabend im Einsatz.

HG Rosdorf-Grone – HSG Schaumburg Nord (Sbd., 16 Uhr, Sporthalle Rosdorf)

„An Niederlagen wächst man“, bemüht Linksaußen Silvana Eisenhauer eine alte Weisheit. „Ich hoffe, dass wir jetzt genug gewachsen sind und das Siegen im kommenden Heimspiel auf unsere Seite lenken können.“ Dabei sein werden wieder die beiden aus dem Urlaub zurückgekehrten Gutenberg-Schwestern.

Aufpassen müssen die Rosdorferinnen vor allem auf Insa Pinkenburg, die sich mittlerweile mit 175 Treffern an die Spitze der Oberliga-Torschützenliste geworfen hat. Allein am vergangenen Wochenende hat sie beim 31:26-Erfolg des Drittletzten HSG Schaumburg Nord gegen die HSG Göttingen 16 Tore erzielt. Während Schlusslicht Rosdorf-Grone erst zwei Siege in dieser Saison verbuchen konnte, hat der Gast bereits vier Erfolge zu verzeichnen – unter anderem auch den 25:21-Hinspielsieg gegen Rosdorf-Grone.

HSG Göttingen – MTV Tostedt (Sbd., 18 Uhr, Sporthalle BBS II)

Michelle Rösler von der HSG Göttingen (links) im Gespräch mit ihrer Teamkameradin Antonia Albrecht. Foto: Schneemann

Vom 19. November datiert der letzte HSG-Sieg (31:20), damals gegen den Lokalrivalen HG Rosdorf-Grone. Mit sechs Niederlagen in Folge hat sich die HSG am vergangenen Wochenende erstmals ein negatives Punktekonto (15:17 Zähler) eingehandelt. Einen Zähler mehr (16:16) weist Tostedt unweit von Hamburg aus. Trainer Uwe Viebrans hofft, die nächsten Aufgaben wieder mit einem stärkeren Kader antreten zu können, nachdem ihm zuletzt rund ein Dutzend Stammspielerinnen fehlte.

Das Hinspiel haben die Göttingerinnen überraschend klar mit 32:23 gewonnen: „Daran wollen wir anknüpfen“, heißt das Credo des Teams um Kimberly Schmieding, die am vergangenen Wochenende mit ihren acht Treffern erfolgreichste Werferin war. „Wir wollen unsere positive Einstellung innerhalb der Mannschaft mitnehmen und geschlossen gegen Tostedt siegen – mit unserer Fans im Rücken“, so Schmieding.

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 09.02.2018

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