Mit geschlossener Mannschaftsleistung die richtige Antwort gegeben


HG Rosdorf-Grone – JSG Münden/Volkmarshausen 30:28 (17:13):

Mit einem 30:28-Sieg über die JSG Münden/Volksmarshausen gaben die Mädels der wB1 die richtige Antwort auf die abgelehnte Bitte auf Spielverlegung.

Zu den Langzeitverletzten Herbold und Wedemeier kamen mit Deutschler, Keppler und Tektonidis weitere krankheitsbedingte Ausfälle. Die von Seiten der HGRG gestartete Anfrage auf Spielverlegung lehnten die Verantwortlichen der JSG Münden am Vorabend ab. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch und der tollen Unterstützung aus der wB2 starteten die Mädels der wB1 in die Partie.

Den Job unserer etatmäßigen Trainerinnen (waren zeitgleich mit den 1. Damen in Hollenstedt) übernahm heute Niklas Seebode, Torwart bei den 1. Herren und Trainer der mB. Er hatte die Mädels taktisch gut eingestellt und konnte mit ansehen, wie die Ladies mit einer sehr konzentrierten Abwehrarbeit in der Anfangsphase die Akzente setzten. Hinten nicht viel zulassen und vorne die Chancen nutzen war das Konzept. Nach drei Minuten stand es 3:0. Anschließend konnte der Vorsprung beim 9:4 und 11:6 auf fünf Tore ausgebaut werden. Die JSG Münden/Volksmarshausen ließ jedoch keinen Zweifel, dass sie dieses Spiel nicht kampflos hergeben wollten. Sie verkürzten auf 11:9, ließen dann aber die HG-Mädels wieder auf 16:11 und 17:13 zur Halbzeit davon ziehen.

Bis zu 34. Minute konnte die HG den Fünf-Tore-Vorsprung bei 23:18 halten. In der anschließenden Phase war der Wurm drin; der Ball wollte einfach nicht mehr ins gegnerische Tor. Reihenweise wurden die Bälle verworfen, rettet der Pfosten oder die Latte für die JSG. Diese wiederum nutzten ihre Chancen und verkürzten bis auf 26:25, 27:26 und 28:27. Die Führung allerdings ließen sich die HG-Mädels nicht mehr aus der Hand nehmen. Die Befreiung für die Ladies brachte Cramer 17 Sekunden vor Schluss mit ihrem fünften Treffer zum 30:28-Endstand. Die Ladies haben es zum Ende hin wieder einmal spannend gemacht. Durch ungenaue Zuspiele auf der linken Angriffsseite und den verworfenen Bällen wurde es nochmal spannend. Das muss nicht sein: Denkt doch auch ‚mal an eure vielen, treuen Fans! Alles in allem war es ein hart erarbeiteter aber sehr verdienter Sieg.

Wenn an diesem Nachmittag eines deutlich wurde, dann war es eine Demonstration von Geschlossenheit, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung aller Mitglieder der HGRG. In diesen Situationen zeigt sich: Die HGRG funktioniert! – Gegen Ausfälle durch Verletzung oder Krankheit ist kein Kraut gewachsen. Und die Damen in der Oberliga können auch nicht auf wichtige Spielerinnen verzichten. Die Unterstützung durch die wB2, Seebode an der Bank, eine geschlossene Mannschaftsleitung und ein unbändiger Siegeswille haben diesen tollen Erfolg möglich gemacht.

HG: Khalil,  Cramer (5), Mündemann (4), Scharbatke (3), Moschner (10), Otto (1), Gebert(5), Braun (TW), Münter (1), Neef (1), Apel, Krüger

Uwe Scharbatke

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