HG und HSG verlieren auswärts


Handball-Oberliga der Frauen:

Die Handballerinnen der HSG Göttingen haben ihr viertes Spiel in Folge verloren. Auch das vom Abstieg bedrohte Schlusslicht HG Rosdorf-Grone ging wieder leer aus.

Göttingen. Rosdorf-Grone unterlag mit 26:28 beim TuS Hollenstedt.

TuS Bergen – HSG Göttingen 26:25 (10:14)

Unter einem ungünstigen Stern stand das Gastspiel im Landkreis Celle. Das Team um Trainer Uwe Viebrans musste die Rückreise erneut mit leeren Händen antreten. „Wir haben 55 Minuten gut gespielt. Am Ende waren wir zu unkonzentriert. Wir haben einfach zu früh abgeschlossen“, beteuerte Torjägerin Kimberly Schmieding. „Die letzten Entscheidungen der Schiedsrichter waren in unseren Augen etwas fragwürdig.“ Ruth Schulte-Sutrum glich zum 25:25 (59.) aus, ehe Nadine-Julissa Bause die rote Karte sah und Bergen per Siebenmeter Sekunden vor Schluss zum Siegtor kam. Dabei hatte die HSG Göttingen zwischenzeitlich mit 14:9 (29.) oder mit dem 92. Saisontor von Michelle Rösler mit 21:17 (48.) geführt. Am kommenden Sonntag will die HSG beim Derby gegen den Northeimer HC den Schalter nun endgültig wieder umlegen.

HSG: K. Schmieding (6/3), Rösler (5), J. Schmieding, Tischer (je 4/1), Bause (3), Schulte-Sutrum, Albrecht, Wehnert (je 1).

TuS Hollenstedt – HG Rosdorf-Grone 28:26 (13:13)

Auch wenn das Schlusslicht bis zum Ende der Partie kämpfte und in der 55. Minute noch durch das neunte Saisontor von Silvana Eisenhauer mit 25:24 vorne lag, blieb am 13. Spieltag die bittere Erkenntnis: Nach der elften Niederlage wird die Luft im Kampf um den Klassenerhalt immer dünner. Zwar verkürzte Amrei Gutenberg mit ihrem 96. Saisontor 28 Sekunden vor Schluss auf 26:27, doch räumte im Anschluss daran Meike Wietzer mit ihren elften Treffer des Tages jegliche Zweifel am glücklichen Hollenstedter Sieg aus dem Weg. „Wir verlieren die Spiele nicht, weil der Gegner besser ist, sondern aus eigenem Unvermögen“, ärgerte sich Shari Kehler: „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht und waren in den entscheidenden Phasen einfach nicht clever genug. In der Abwehr waren wir zu brav.“

HG: Eisenhauer (9), A. Gutenberg (8/1), M. Gutenberg (3), Moschner, Seifart (je 2), Kehler (2/1).

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 23.01.2018

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