HSG Göttingen und HG Rosdorf-Grone verlieren


Handball-Oberliga der Frauen:

Schlusslicht HG Rosdorf-Grone hat in der Frauen-Oberliga beim verlustpunktfreien Spitzenreiter Eintracht Hildesheim deutlich verloren. Auch die HSG Göttingen musste sich im ersten Punktspiel des neuen Jahres bei TuS Jahn Hollenstedt geschlagen geben.

Die Oberliga-Frauen der HG Rosdorf-Grone hatten gegen Spitzenreiter Hildesheim keine Chance. Foto: Helge Schneemann

Göttingen.

TuS Jahn Hollenstedt – HSG Göttingen 31:29 (14:11)

Ein gebrauchter Tag und ein enttäuschter Coach: „Das war nicht meine Mannschaft“, schüttelte Trainer Uwe Viebrans nur den Kopf: „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht und Chancen nicht genutzt.“ Das nutzten die Gastgeber und gingen beim 21:13 (38.) mit acht Toren in Führung. Doch steckte die HSG nicht auf. Vom 20:26 Rückstand (49.) verkürzte Göttingen auf 27:29. Fazit: Erst die letzten zehn Minuten lief es richtig gut. „Da haben wir sieben Tore aufgeholt. Zum Schluss hat die Zeit nicht gereicht“, bedauerte Viebrans zwei unnötig verlorene Punkte. Besser laufen soll es am kommenden Sonnabend. Dann steht beim Tabellenvorletzten TuS Bergen das zweite Auswärtsspiel in Folge an.

HSG: Rösler (8/1), K. Schmieding (7/2), Lieseberg (4), J. Schmieding (3/1), Albrecht, Bause, Wehnert (je 2), Tischer (1)

Eintracht Hildesheim – HG Rosdorf-Grone 35:22 (19:10)

Ebenso wie die Männer der HG Rosdorf-Grone fristen die Frauen des Vereins ihr Dasein weiter auf dem letzten Platz der Oberliga. Zuletzt hingen die Trauben beim verlustpunktfreien Spitzenreiter Eintracht Hildesheim zu hoch. Eintracht Trainer Frank Mai, der auch schon in Rosdorf-Grone Coach war, brachte es auf den Punkt: „Meine Mannschaft strotzt vor Selbstvertrauen.“ Und so nahmen die Domstädterinnen um Torjägerin Katharina Buchholz (10/2) dem Schlusslicht schnell den Wind aus den Segeln und ließen nach dem 1:1 per Siebenmeter durch Amrei Gutenberg keinen weiteren Gleichstand mehr zu. Und so zog Hildesheim von 11:8 (17.) auf 19:9 (30.) davon und demonstrierte damit eindrucksvoll den Klassenunterschied. „Hildesheim steht berechtigt unangefochten an der Spitze“, so Torjägerin Amrei Gutenberg (88 Treffer): „Ich bin zuversichtlich, dass wir nächstes Wochenende wieder punkten.“

HG: Eisenhauer (6), A. Gutenberg (6/2), Seifert (5/1), M. Gutenberg, Kehler, Moschner, Fulst, Schmied (je 1).

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 11.01.2018

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