Rosdorf-Grone unterliegt, Plesse unglücklicher Verlierer

Handball-Oberliga

Für das Schlusslicht HG Rosdorf-Grone wird die Luft in der Oberliga immer dünner. Der Tabellenletzte verlor das Kellerduell gegen die SG Börde Handball mit 26:29 (11:15). Trotz der 32:33 Niederlage beim MTV Großenheidorn verließ die HSG Plesse-Hardenberg als moralischer Sieger das Feld.

Rosdorf.

HG Rosdorf-Grone – SG Börde Handball 26:29 (11:15)

Die Partie begann recht vielversprechend, doch am Ende konnte die HG die zehnte Niederlage im zwölften Spiel nicht verhindern. Durch zwei Tore von Jannik Burgdorf hieß es nach vier Minuten 2:0, und selbst beim 3:2 (7.) durch Kreisläufer Daniel Menn hatten die Hausherren noch die Nase vorn. Doch in der Folge zeichnete sich die Wende zugunsten der Gäste ab, die nach zehn Minuten mit einem Siebenmeter mit 5:4 in Führung gingen und nach der Pause gar auf 18:12 (36.) auf und davon zogen. Am Ende reichte es für den geknickten Tabellenletzten nur noch zur Ergebniskosmetik. „Wir hatten in den wichtigen Phasen des Spiels Pech mit den Abschlüssen. Ich habe trotzdem gute Ansätze gesehen“, tröstete sich HG-Trainer Lennart Pietsch.

HG: Sievers (9), Burgdorf (5), Hornig, Menn, Wächter (je 3), Herthum (2). Osei-Bonsu (1) – Die bester Werfer der SG Börde Handball waren Büchner (7), Ratzke (7/1) und Blotor (7/4)

MTV Großenheidorn – HSG Plesse-Hardenberg 33:32 (15:16)

„Ich muss vor meiner Mannschaft den Hut ziehen“, verneigte sich HSG-Coach Dietmar Böning-Grebe vor seiner Mannschaft. Die hatte beim Spitzenreiter einfach nur Pech. Dabei rüttelte das Burgenteam 60 Minuten lang am Thron des Tabellenführers, der beim 27:27 durch Christian Brand (54.) immer noch um die Punkte bangen musste. Zuvor hatte Plesse-Hardenberg mit 26:24 (50.) noch in Front gelegen. Nach diesem guten Auftritt geht HSG-Trainer Dietmar Böning-Gebe am kommenden Freitag um 20 Uhr in Bovenden „mit breiter Brust“ in das Derby.

HSG: Brand (7/2), Endler (5), Herrig, Smidt, Sültmann (je 4), P. Schindler (3), Gloth, Meyer (je 2), Ozimek (1)

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 13.01.2018

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