Rosdorf-Grone verliert 24:34


Frauen-Oberliga:

Stephan Albrecht wusste es von Anfang an: „Es wird schwer“ prophezeite der Trainer, der bei den Oberliga-Frauen der HG Rosdorf-Grone wieder auf der Kommandobrücke steht. Die zehnte HG-Niederlage zeichnete sich schon im Vorfeld ab.

Rosdorf. Stephan Albrecht wusste es von Anfang an: „Es wird schwer“ prophezeite der Trainer, der bei den Oberliga-Frauen der HG Rosdorf-Grone wieder auf der Kommandobrücke steht. Er hatte im November die Frauen-Mannschaft übernommen, ehe er sich kurzfristig einer OP im Schulterbereich unterziehen musste. Jetzt schmerzte umso mehr die 24:34 (8:15) Klatsche des Liga-Schlusslichtes gegen den MTV Rohrsen.

Rosdorf. Die zehnte HG-Niederlage zeichnete sich schon im Vorfeld ab. So mussten die Gastgeberinnen ohne ihre beste Torjägerin Amrei Gutenberg auskommen. Sie hatte sich in der abgelaufenen Woche einen Zeh gebrochen. Zudem fehlte die im Urlaub befindliche Christin Jaeger.

Auf der Gegenseite trumpfte von Anfang an die schnelle Lena Körner auf, die gleich drei der ersten vier MTV-Tore durch die löchrige HG-Abwehr einstreute. Die talentierte Außenspielerin des MTV Rohrsen war in ihrer Laufbahn mit schon B-Jugend mit der HSG Badenstedt Deutscher Meister geworden. Von Anfang an liefen die Albrecht-Ladies einem Rückstand hinterher. Bis zum 4:6 (10.) aus Sicht der HG hielten die Gastgeberinnen noch einigermaßen mit, ehe der MTV Rohrsen tüchtig Gas gab und über 11:6 (19.), 16:8 (30.) und 24:14 (38.) schon frühzeitig den klaren Auswärtssieg ankündigte. Schließlich fand das Team um die Torjägerin Silvana Eisenhauer keine Gegenmittel. „Eigentlich fehlen mir die Worte. Ich habe kein gutes Spiel gesehen“, war Inken Seebode, die HG-Vorsitzende, maßlos enttäuscht: „Der Kampf hat gefehlt und die Köpfe sind zu früh runtergegangen. Aber ich bin guter Hoffnung, dass wir mit Trainer Albrecht eine Konstante ins Spiel bringen und im neuen Jahr punkten.“ Das nächste Punktspiel steht bereits am 7. Januar 2018 zu Hause mit dem Kellerduell gegen TuS Bergen an.

HG: Eisenhauer (6), Moschner (6/1), Seifert (6/2), Schmied (3/1), Frölich, Kehler, Sobotta (je 1) – Die besten MTV-Werferinnen war Pook (9), Körner und Roberts (je 8)

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 10.12.2017

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