Rosdorfs Negativ-Serie hält an


Handball-Oberliga Frauen: Schlusslicht HG unterliegt HSC Hannover mit 22:27:

Göttingen. Nach der neunten Niederlage im elften Saisonspiel der Handball-Oberliga bleiben die Frauen der HG Rosdorf-Grone Schlusslicht. Gegen den Tabellenzweiten Hannoverscher SC konnte das Team von Interimstrainer Dietmar Koch nur zur Halbzeit beim 14:14 mithalten, am Ende stand aber ein 27:22-Sieg des Favoriten aus der niedersächsischen Landeshauptstadt.

„Die Chancen zum Sieg waren da. Wir haben aber vor allem in der zweiten Halbzeit zu viele falsche Entscheidungen getroffen“, meinte Koch, der aber dennoch von einer „guten Teamleistung“ sprach. „Wir hätten mehr über die Außen spielen müssen, die häufig frei standen“, monierte Koch.

Erste Halbzeit mitgehalten

Bis zum Wechsel lagen die Gastgeberinnen meist immer nur mit maximal zwei Toren vorn. Der HSC konnte jedoch immer wieder ausgleichen, so auch kurz vor dem Pausenpfiff zum 14:14 und ging erstmals nach 31 Minuten durch einen Strafwurf von Roxana Löw in Führung. In der 43. Minute waren die Rosdorferinnen durch den vierten erfolgreichen Strafwurf von Amrei Gutenberg noch auf 19:21 dran. Vorentscheidend dann aber nur zwei Minuten später der erste Fehl-Strafwurf von Gutenberg, der eine Durststrecke der HG einläutete, die in der Folgezeit 14 Minuten torlos blieb, weil die Rosdorferinnen immer wieder mit halbhohen Würfen an der hochgewachsenen Torfrau Emily Altenhofen scheiterten. Hingegen bauten die Hannoveranerinnen ihre knappe Führung auf vorentscheidende 25:19 aus, ehe Shari Kehler das 20:25 drei Minuten vor dem Ende gelang.

„Ich habe alle Spielerinnen eingesetzt. In der Breite sind wir eigentlich gut aufgestellt und sollten jetzt auf der in der ersten Halbzeit gezeigten Leistung aufbauen“, meinte Koch, der sich aber eingestand, dass „es einmal mehr an Kleinigkeiten lag, mit denen wir uns immer wieder das Leben schwer machen, und diese dann das Spiel zu unseren Ungunsten entscheiden“.

HG: Schlote, Schorn – A. Gutenberg 6/4, Moschner 2, Kehler 5, Jaeger, Eisenhauer 4, Leonard 1, Frölich 2, Schmied, Sobotta, Gerke 2/1, Seifert. (wg/gsd)

Quelle: hna.de, 26.11.2017 

Bildunterschrift: Beste mit sechs Treffern: Rosdorfs Amrei Gutenberg (rechts), hier gegen Hannovers Lea Vinke, hat sich durchgesetzt. Foto: Jelinek/gsd

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