Bitteres Ende für HG-Frauen


Handball-Oberliga Frauen: 25:26 in letzter Sekunde durch Siebenmeter.

Göttingen. Dieses Spiel war mal wieder nichts für schwache Nerven! Nach einem Krimi am Samstagnachmittag sondergleichen verloren die Oberliga-Handballerinnen der HG Rosdorf-Grone gegen die HSG Hannover-Badenstedt II in letzter Sekunde doch noch mit 25:26 (15:12). Nach der Schlusssirene verwandelte Hannovers erfolgreichste Torschützin Nathalie Pagel einen umstrittenen Siebenmeter zum Sieg für die Gäste – lange Gesichter bei den HGerinnen, die erstmals von Stefan Albrecht gecoacht wurden. „Diese Niederlage war mehr als bitter“, meinte der neue Trainer der HG-Frauen.

Zu Beginn lief bei der HG wenig zusammen. Nach einer 4:3-Führung lagen die Rosdorferinnen nach zwölf Minuten 4:6 zurück, weil sich die Ballverluste im Angriff eklatant auswirkten. Beim 7:11 und 8:12 war der Rückstand auf vier Treffer angewachsen und es sah nicht gut aus um die Gastgeberinnen. Doch auf einmal agierten sie wie verwandelt.

Nach dem 8:12 spielten sie Badenstedt fast an die Wand, den Hannoveranerinnen gelang nun fast nichts mehr, während die HG Tor um Tor erzielte, einen 7:0-Lauf hinlegte und mit einer 15:12-Führung in die Pause ging. Der zweite Lauf in diesem Match.

21:14-Führung reicht nicht

Den dritten gab es nach dem Wechsel, als die Rosdorferinnen an die guten letzten Minuten der ersten Hälfte anknüpften und bis auf 21:14 wegzogen. Zwölf Minuten gestatteten sie den Gästen keinen Treffer. Alles sah nach dem ersten Sieg unter dem neuen Coach aus. Bis es den vierten Lauf in dieser Partie gab: Nun gelang Rosdorf wieder fast nichts, Badenstedt legte nun seinerseits einen 7:0-Lauf hin und glich aus zum 21:21. Die Schlussphase wurde dann zum Krimi: Hannover ein Tor vor, die HG (jetzt Letzter) glich aus. Fünf Sekunden vor Ende entschieden die Referees auf Siebenmeter für die HSG. Ende siehe oben!

Albrecht: „Ich habe nicht gesehen, dass wir schwächer waren. Hannover war etwas cleverer. Das Spiel hatte keinen Sieger verdient. Wir hatten allerdings zu viele technische Fehler.“ Albrecht erfährt Montag, ob er am Donnerstag an der Schulter operiert werden muss.

HG Rosdorf-Grone: Schlote, Schorn – Schmied 3, Jäger, A. Gutenberg 5/1, Sobotta, Cohaus, Eisenhauer 9, Kehler 4, Moschner 2, Leonard, Seifert 2/1. (haz/gsd)

Quelle: hna.de, 12.11.2017

Bildunterschrift: Anweisungen in der Auszeit: Rosdorfs neuer Trainer Stephan Albrecht. Montag klärt sich, ob er operiert werden muss. Foto: ats/gsd

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.