Spitzenreiter ist für HSG Göttingen II eine Nummer zu groß


Frauenhandball-Regionsoberliga:

Für Aufsteiger HSG Göttingen II war der Spitzenreiter der Frauenhandball-Regionsoberliga eine Nummer zu groß. Die HSG Plesse-Hardenberg II schob sich mit dem dritten Saisonsieg auf den zweiten Platz.

Göttingen. Der MTV Geismar II bleibt ungeschlagen.

SG Spanbeck/Billingshausen – HSG Plesse-Hardenberg II 17:30 (9:16)

Erst nach zehn Minuten gelang der SG der erste Treffer, Plesse-Hardenberg II war da schon auf 5:0 enteilt. Bis zum 7:10 (22.) war es dann ein offenes Spiel, ehe die Gäste, bei denen Charlotte Schob und Celina Kunze aus dem Drittliga-Kader spielten, sich wieder absetzen konnten.

Tore SG: Heising (8/3), Mikolajek (3/1), Meyer (2/1), Groscurth (1), Teuchert (1), Heise (1), Grützner (1)
Tore HSG II: Herale (6), Schob (6/1), Behrends (6/4), Kunze (5), Müller (3), Bunyang (2), Johanssen (1), Jung (1)

MTV Geismar II – HSG Schoningen/Uslar/Wiensen 32:22 (14:12)

Nach ausgeglichener erster Hälfte dominierte der MTV das Geschehen nach der Pause (17:12, 27:17), war im Spiel nach vorn cleverer als die Gäste. Die hatten irgendwann nichts mehr zusetzen. „Das war ordentlich, wir waren das homogenere Team“, so MTV-Coach Dominik Kemke.

Tore MTV II: Arthaus (8/5), Jurkait (6), Hirschel (5), Birner (4), Kemke (3/1), Schwarz (2), Stey (1), Meesenburg (1), Gerberding (1), Schönknecht (1/1)

TSV Landolfshausen – HG Rosdorf-Grone II 18:16 (9:8)

In einem offenen Spiel gab es wenig Tore, beide Mannschaften ließen einige Chancen ungenutzt. Ein 5:1-Lauf nach der Pause brachte den TSV auf die Siegerstraße (14:9). Die HG knabberte Stück für Stück vom Vorsprung weg, mehr als der Anschluss zum 16:17 gelang nicht. Kurz vor der Schlusssirene machte Sambale den Deckel drauf. „Das Ergebnis geht so in Ordnung“, freute sich Nils Heger über den Heimsieg.

Tore TSV: Sambale (6), Schormann (4/2), Schwenke (3/2), Magerhans (2), Kühn (2), Weber (1)
Tore HG II: Hummerich (8/6), Wette (2), Richardt (2), Tretter (2/1), Fulst (1), Zampich (1)

HSG Göttingen II – SV Schedetal Volkmarshausen 24:35 (11:19)

Die Gäste führten schnell mit 10:1, gaben von Beginn an den Ton an und überzeugten mit hohem Tempo. „Spielerisch waren sie nicht besser, aber sie bestrafen jeden Fehler mit einem Gegenstoß“, erkannte Alexander Klein die Stärke des Gegners an. Seine Mannschaft kämpfte und hielt so gut es ging dagegen, war aber fast immer einen Schritt langsamer als der Titelfavorit.

Tore HSG II: Jansen (11/6), Muck (7/2), Kairat (4), Nietfeld (1), Beckmann (1)

Von Denise Kricheldorf-Mai

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 26.10.2017

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