HG erneut Aufbaugegner?


Handball-Oberliga Männer: Rosdorf erwartet Schlusslicht Jahn

Göttingen/Duderstadt. Vor der Saison hatte wohl niemand damit gerechnet, dass es im Kreisderby zwischen der HG Rosdorf-Grone und dem TV Jahn Duderstadt (Freitag Abend um 20 Uhr in der Sporthalle am Siedlungsweg) schon darum geht, nicht noch mehr in die Abstiegsbredouille zu geraten. Die Rosdorfer nehmen bei immerhin bisher zwei Siegen den zehnten Tabellenrang ein, wohingegen die Eichsfelder als punktlosen Schlusslicht noch immer auf den ersten Sieg warten.

Nachdem das Team von Trainer Lennart Pietsch seine bisher beiden Kreisderbys sowohl gegen die HSG Plesse-Hardenberg, als auch gegen die TG Münden, die damit ihren bisher einzigen Sieg landeten, verloren haben, wollen die Rosdorfer nun nicht auch noch das dritte Kreisderby verlieren.

Eines haben beide Mannschaften gemeinsam. Zu Saisonbeginn haben sie zwei neue Trainer verpflichtet. Aufseiten der Gastgeber wurde nach dem Abgang von Gernot Weiss dessen Co-Trainer Pietsch zum Cheftrainer befördert. In Duderstadt löste der ehemalige Jahn-Spieler Artur Mikolajczyk seinen Vorgänger Thomas Brandes ab.

Platzt der Knoten bei Jahn?

Überhaupt hat sich vor dieser Saison personell Etliches verändert. So sind die beiden Leistungsträger beider Teams nicht mehr da. Duderstadts Torjäger Hrvoje Batinovic zog es in die 3. Bundesliga Ost zur MSG Groß-Bieberau/Modau, die sich die Falken nennt, und Hubertus Brandes wechselte in die niedersächsische Landeshauptstadt zum Drittligisten HSV Hannover. Während Rückraumspieler Tobias Fritsch im Jahre 2015 von Rosdorf ins Eichsfeld wechselte und eine wichtige Stütze bei den Jahnern ist, hat umgekehrt Kreisläufer Daniel Menn die Seiten gewechselt und ist ein wichtiger Faktor bei den Rosdorfern.

Pietsch spricht im Vorfeld von einem Kampfspiel, dessen Ausgang sehr knapp sein dürfte. Nach den zwei Niederlagen in den beiden anderen Kreisderbys wird es die HG indes tunlichst vermeiden, die Jahner nur an ihrem derzeitigen Tabellenstand zu messen.

Schlechte Erfahrungen haben die Rosdorfer in dieser Saison schon gemacht, als sie sich als Aufbaugegner für die bis dahin auch noch sieglose TG Münden erwiesen. Mikolajczyk hofft, dass in Rosdorf der Knoten platzt und endlich die ersten Punkte geholt werden. Diesem Ansinnen will die HG aber einen Strich durch die Rechnung machen. (wg/gsd)

Bildunterschrift: So war’s beim letzten Derby: Duderstadts Tobias Fritsch zieht im Fallen auf das Rosdorfer Tor ab. Die HGer Jannik Burgdorf (links) und Hendrik Sievers können den Wurf nicht mehr verhindern. Foto: Jelinek/gsd

Quelle: hna.de, 26.10.2017

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