Plesse-Hardenberg zu Hause, Rosdorf-Grone auswärts gefordert


Handball-Oberliga

Erstmals nach den Herbstferien sind die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg und der HG Rosdorf-Grone wieder im Einsatz.

Göttingen. Plesse empfängt am Sonntag um 17 Uhr Helmstedt-Büddenstedt, Rosdorf-Grone ist am Sonnabend um 19 Uhr bei Großenheidorn zu Gast.

HSG Plesse-Hardenberg – HF Helmstedt-Büddenstedt (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Nörten, An der Bünte). Erstmals in dieser Saison trägt die HSG ein Heimspiel in Nörten aus. Im dritten Auftritt vor eigenem Publikum will das Burgenteam den zweiten Sieg holen. „Wir sind nicht nur Tabellenachbarn, sondern spielen auch auf Augenhöhe“, glaubt HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe. „Die Chancen stehen 50:50. Es wird ein spannendes Spiel.“

Nicht dabei ist Neuzugang Malte Büttner. „Das Kreuzband ist durch und damit für ihn die Saison gelaufen“, bedauert Böning-Grebe. Das 18-jährige Nachwuchstalent hatte sich die Verletzung in einem Spiel der zweiten Mannschaft zugezogen. „Das ist nicht nur für ihn bitter, sondern tut auch mit leid“, sagte der Trainer.

Linksaußen Malte Sültmann plagt sich mit einer Bänderverletzung herum und fällt noch weiter aus. Außerdem laboriert Marvin Grobe an seinen Schulterbeschwerden. Dagegen hofft Böning-Grebe wieder auf den Torjäger Christian Brand, der am Wochenende aus dem Urlaub zurückkehren soll.

Die Gäste aus Helmstedt waren unter ihrem neuen Trainer Markus Kopp mit 6:0 Punkten glänzend gestartet. Genauso schnell war nach zuletzt zwei Niederlagen der Platz an der Sonne wieder weg. Dennoch ist Helmstedts Rückraum sehr stark besetzt. Mit dem besten Werfer Gordon Müller (32 Tore) hat der Gegner einen überragenden Lenker in der Mannschaft. Ihn und den kompletten Rückraum muss die HSG Plesse-Hardenberg erst einmal in den Griff bekommen.

MTV Großenheidorn – HG Rosdorf-Grone (Sonnabend, 19 Uhr). Nach zwei Derby-Niederlagen will das Team um Trainer Lennart Pietsch endlich wieder punkten. Allerdings fährt die HG gegen den zu Hause ungeschlagenen Tabellenzweiten MTV Großenheidorn als Außenseiter zum Steinhuder Meer. „Wir müssen uns in jedem Fall gegenüber der Derbyniederlage gegen die TG Münden um 180 Grad drehen“, sagt Trainer Lennart Pietsch. Allerdings plagen Markus Wächter Wadenprobleme. Torjäger Maximilian Zech ist erst wieder ins Training eingestiegen und somit keine Option. Ob Aaron Frölich spielt, entscheidet sich erst kurzfristig.

Großenheidorn hat mit dem 31:32 beim Aufsteiger SF Söhre erst einmal verloren. Trainer Marc Siegesmund, der im Verlauf der vergangenen Saison den Trainerposten übernommen hat, sieht am meisten Potenzial im Abwehrverhalten eines Teams. Mit Thorben Buhre (zurück vom Drittligisten HSG Krefeld) und Benjamin Hillebrandt (von der HSG Nienburg) konnten zwei erfahrende Spieler verpflichtet werden.

Von Ferdinand Jacksch

Bildunterschrift: Erwartungsfroh sehen die Spieler der HG Rosdorf-Grone (links) und der HSG Plesse-Hardenberg, hier vor dem Derby, ihren Spielen entgegen. Quelle: Heller

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 19.10.2017

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.