Punkte bleiben bei der SG SpanBill


Handball-Landesliga:

Der Aufsteiger HG Rosdorf-Grone II ist auch im dritten Saisonspiel der Handball-Landesliga leer ausgegangen. Die SG Spanbeck/Billingshausen nutzte ihren Heimvorteil und gewann das Derby mit 26:23 (14:11).

Bovenden. Den besseren Start erwischte der Neuling, der über 3:0 (7.) bis zum 9:8 (20.) durchgängig führte. HG-Torhüter Jan Gerke hatte in der dritten und vierten Minute gleich zwei Siebenmeter entschärft und zwei weitere Paraden geliefert, sodass der erste Treffer der Gastgeber erst nach sieben Minuten durch Hauke Huhnold über Rechtsaußen per Heber fiel. DIe SG SpanBill ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, spielte geduldig und wurde dafür belohnt. Ob über die Außenpositionen, den Kreis oder aus dem Eins-gegen-eins-Spiel – die Tore fielen von den unterschiedlichsten Positionen. Nicht ganz so variabel war das HG-Spiel, das Tabellenschlusslicht war weitestgehend über die Rückraumspieler erfolgreich – allen voran der neunfache Torschütze Marcel Schulz. Beim 10:9 (22.) gingen die Gastgeber erstmals in Führung und gaben diese auch bis zum Ende nicht mehr ab.

Anfangs fahrlässig

Dass die Moral in der Truppe des Aufsteigers stimmt, bewies diese im zweiten Abschnitt, auch ein 15:20-Rückstand (43.) entnervte die HG nicht. Allerdings hatte sie Glück, dass SpanBill in dieser Phase gleich viermal Latte und Pfosten traf, sonst wäre das Derby mit einigen kleinen Nicklichkeiten schon früher entschieden gewesen. So kamen die Gäste noch einmal bis auf zwei Treffer heran (22:19/49.; 24:22/56.), ehe sich die SG durch Andreas Badenhop und Roland Deschner auf 26:22 (60.) absetzte und damit den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel landete.

„Ich hatte es vorausgesagt, dass es ein schweres Spiel werden würde“, sagte SG-Trainer Eddy Krüger. Anfangs habe seine Mannschaft viel verworfen und sei sehr fahrlässig in der Abwehr gewesen. Es habe ein bisschen gedauert, bis seine Spieler ihren Rhythmus gefunden hätten. „Aber letztlich sind sie erfahren genug, um so ein Spiel noch umbiegen zu können.“ Sein Gegenüber Thomas Koch hat – trotz der Niederlage – bei seinem Team „einen Schritt in die richtige Richtung“ gesehen. „In den ersten beiden Spielen mussten wir viel Lehrgeld bezahlen, immerhin sind zehn Spieler jünger als 20 Jahre. Heute hat einfach die Erfahrenheit gefehlt.“

Tore SpanBill: Badenhop (3), Junghans (8/6), Henze (1), Specht (1), Deschner (1), Huhnold (3), Gremmes (2), Schröder (6), Henke
HGRG II: Schulz (9/2), Hornig (4), Burgdorf (3/1), Messerschmidt (3), von Gfug (1), Gutenberg (1), Knorr (2).

Von Kathrin Lienig

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 18.09.2017

Foto: Peter Heller

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