Teams aus Göttingen steht harte Saison bevor


Handball-Oberliga

Mit 14 Vereinen startet die Handball-Oberliga in die Saison. Südniedersachsen ist vertreten durch die HG Rosdorf-Grone, die HSG Plesse-Hardenberg, den TV Jahn Duderstadt und den Aufsteiger TG Münden. Der Meister der Liga steigt auf, die beiden Letzten müssen den Gang in die Verbandsliga antreten.

Göttingen. Die HG Rosdorf-Grone empfängt den Lehrter SV. Anpfiff ist am Sonntag um 17 Uhr. Bereits am Sonnabend (19.30 Uhr) tritt die HSG Plesse-Hardenberg bei der HSG Nienburg an. Das geplante Auftaktderby zwischen dem TV Jahn Duderstadt und der TG Münden ist auf den 6. Oktober verlegt worden.

Die heimischen Vereine

Umbruch bei der HG Rosdorf-Grone: Sechs Routiniers sind weg. Der neue Trainer Lennart Pietsch setzt unter anderem auf fünf Perspektivspieler aus den eigenen Reihen, ganz nach dem Motto: „Der Jugend eine Chance!“ Und: „Es zählt nur der Klassenerhalt.“ Über das Spiel gegen Lehrte sagt Pietsch: „Der Gegner hat auch einen Umbruch hinter sich, hat sich aber gut verstärkt und ist auf allen Positionen torgefährlich.“ Interessant ist für ihn das Wiedersehen mit Gian Luca Kleinertz, den er früher in der Rosdorfer D-Jugend trainiert hat. Ausfallen werden Maximilian Zech, Marius Knorr und Torwart Niklas Seebode.

Die HSG Plesse-Hardenberg hat in der Vorbereitung viele Rückschläge hinnehmen müssen. Das Saisonziel, besser abzuschneiden als wie in der vergangenen Saison auf dem neunten Platz, muss möglicherweise korrigiert werden. Neuzugang Kai Effler hat sich in der Vorbereitung binnen eines Jahres den zweiten Kreuzbandriss zugezogen und fällt in der anstehenden Saison aus. Jan-Niklas Falkenhain und Marvin Grobe laborieren weiter an Schulterverletzungen. „Die Chancen stehen 50:50“, sagt Trainer Dietmar Böning-Grebe über das Spiel in Nienburg.

Der TV Jahn Duderstadt trägt sein erstes Punktspiel erst am 9. September beim MTV Großenheidorn aus. Und das mit vielen neuen Gesichtern – angefangen von Trainer Artur Mikolajczyk bis hin zu den drei neuen Ausländern, den beiden Ungarn Laszlo Ujvari und Dénes Dávid sowie dem Bosnier Ivan Klijak. „Ich habe noch nie die Mannschaft in bester Besetzung auf dem Parkett gesehen“, klagt der Trainer. Zuletzt mussten die Eichsfelder sogar die erste Runde des HVN-Pokals absagen. Fest steht: Der TV Jahn steht vor einer schweren Saison, will aber nicht in den Abstiegskampf verwickelt werden.

Die TG Münden ist nach einjähriger Abwesenheit wieder in die Oberliga zurückgekehrt. Die Ziele für die kommende Oberligasaison hat Trainer Matthias Linke bereits klar definiert: „Die Klasse halten und so früh wie möglich die dafür nötigen Punkte sammeln.“ Die Tatsache, dass der 15-köpfige Kader mit dem neuen Torwart Lars Mindermann vom MTV Geismar etwas größer ist als in der vergangenen Spielzeit, könnte hilfreich sein. „Wir haben jetzt viele junge Spieler in unseren Reihen und das sollte dabei helfen, dass Christian Grambow und Jens Wiegräfe stärker entlastet werden als in der zurückliegenden Saison“, sagt der TG-Coach, der vor dem ersten Punktspiel noch an den letzten Stellschrauben drehen will.

Die Favoriten

Die SG Hameln, der SSV Vorsfelde und Aufsteiger Sportfreunde Söhre mit dem ehemaligen Nationalspieler und Trainer Sven Lakenmacher werden als Titelaspiranten gehandelt.

Das Fazit

Die Oberliga steht vor einer spannenden Saison. Besonders der Wettbewerb der heimischen Vereine untereinander wird die Fans anlocken.

Von Ferdinand Jacksch

Bildunterschrift: Szene aus der HVN-Pokalpartie zwischen der HSG Plesse-Hardenberg (gelbe Trikots) und der HG Rosdorf-Grone. Quelle: Bänsch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 01.09.2017

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