Trainer und Betreuer beim Unfallverhütungstraining in Baunatal


Fahrsicherheitstraining:

Am 26.08.2017 um 08:00 Uhr morgens sind fünf Trainer und Betreuer mit zwei Bussen und einem PKW nach Baunatal aufgebrochen, um dort am Unfallverhütungstraining der dortigen Verkehrswacht teilzunehmen. An dieser Stelle sei dem Jugendförderverein schon einmal gedankt, da er sich für die Terminierung und Kostenübernahme verantwortlich zeigte. Angesetzt war die Veranstaltung von 09:00 Uhr bis 13:30 Uhr, was auf uns den ersten Blick sehr lange erschien. Was macht man da vier und eine halbe Stunden lang? Gut, wir haben im Endeffekt dann nur vier sehr kurzweilige Stunden gebraucht, von denen ich Euch berichten möchte: Nach einer netten Kennenlernrunde, die unser Trainer Fred Kaduhr moderiert hat, wurde uns schon mal ein Ausblick auf die folgenden Unterrichtsschwerpunkte gegeben. Im Einzelnen sollte es darum gehen, wie sich die Busse in Grenzsituationen (Kurvenverhalten, Ausweichmanöver und Voll- bzw. Notbremsung) verhalten. Wir waren gespannt, was auf uns zukommen sollte, als es hieß „Fahrzeuge besetzen“ und Funkgeräte einschalten!

Zuerst sind wir zu einem Kreisel gefahren und hatten die Aufgabe mit konstanter Geschwindigkeit die Linie zu halten. Die Anfangsgeschwindigkeit von 30 km/h konnten wir noch gerade so bewältigen, danach war eigentlich Schluss. Die Fliehkräfte sind dann so gewaltig, dass bei 40 km/h die Spur nicht mehr gehalten werden kann und man bei 50 km/h Bekanntschaft mit der großzügigen Grünfläche macht.

Zum Glück gibt es dort keinen Gegenverkehr oder Bäume!

Dann ging es weiter zur Slalomstrecke, wo wir Ausweichmanöver simuliert und trainiert haben. Auch dort zeigte sich, dass bei erhöhter Geschwindigkeit (ca. 50 km/h) kein risikoreiches Ausweichen mehr möglich ist. Außerdem ist die richtige Sitzeinstellung und Lenkradhaltung, die bei zehn und vierzehn Uhr sein sollte, dabei sehr wichtig.

Zum Glück sind die Hütchen keine Menschen oder Tiere!

Die letzte praktische Übung bezog sich auf das Bremsverhalten der Fahrzeuge. Auf unterschiedlichen Belägen haben wir eine Voll- oder Notbremsung geübt. Ihr glaubt ja gar nicht wie sich der Bremsweg verlängert, wenn der Untergrund mal nass und glatt ist. Okay, bei 30 km/h geht das noch, aber bei 70 km/h kann man schon Angst bekommen. Wann hält denn diese verdammte Kiste endlich an, schießt es einem durch den Kopf!

Zum Glück ist dort vorne eine freie Fläche und kein ……!

Eins könnt ihr Euch aber unbedingt merken: Wenn ihr eine Vollbremsung machen müsst, dann muss der Fuß bis zum Ende voll durchgedrückt auf dem Bremspedal bleiben. Dank ABS bleibt das Fahrzeug stabil und dreht sich nicht.

Nach der Abschlussbesprechung ging es dann zufrieden und mit einigen Erkenntnissen bereichert wieder zurück nach Rosdorf. Vielen Dank noch einmal an Fred Kaduhr, der die praktischen Übungen immer wieder theoretisch untermauert hat und dem Jugendförderverein, der diese Maßnahme organisiert hat. Zum Schluss möchte ich alle Personen im Verein, die mit ihren Spielern und Spielerinnen unterwegs sind, darum bitten, dass sie an einem Unfallverhütungstraining teilnehmen. Es ist nicht nur sinnvoll, sondern hat auch eine Menge Spaß gemacht. Der Jugendförderverein hat sich bereit erklärt, dass er auch weiterhin solche Maßnahmen unterstützen möchte.

Dietmar Koch 

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