Die Wiedergeburt des Niklas Meyer


HG Rosdorf-Grone III – HSG Rhumetal IV 41:26 (15:10):

Am frühen Sonntagmorgen zu ungewohnter Uhrzeit traf man um 11:00 Uhr auf die HSG Rhumetal IV. Im Hinspiel verletzt, trat Rhumetal diesmal mit Fabian Lebensieg (11 Tore) an.

Auf unserer Seite fielen kurzfristig Patrick Mündemann – krankheitsbedingt – und Paul Hempfing – feierbedingt – aus. Dafür konnten wir erstmals mit Niklas Michael Meyer – eigentlich Sportinvalide – antreten. Vor dem Spiel wurden die obligatorischen Meistershirts verteilt und die ersten Fotos in denselben gemacht.

Das Spiel begann sehr verhalten. Nach 7 Minuten stand es erst 2:2. Die HG übernahm dann langsam aber sicher das Kommando. Auf der Gegenseite stand immer wieder Fabian Lebensieg als Torschütze fest. Wir bekamen ihn einfach nicht in den Griff. Nach dem Totalausfall im letzten Spiel hatte sich Till Krauhausen heute vorgenommen endlich wieder zu treffen. Dies gelang ihm am Ende auch mit 7 Treffern bei 8 versuchen. Aufregung gab es, als Justus Klockner dem gegnerischen Torwart aus unbedrängter Position auf die rechte Schulter warf. Der gegnerische Betreuer ging ab wie „Schmitts Katze“. Absichtlicher Kopftreffer, rote Karte. Er konnte bzw. wollte sich gar nicht wieder beruhigen. Dass der Ball den Kopf gar nicht getroffen hatte, wollte er gar nicht wahrhaben. Als im Gegenzug Michael Scherf einen Kopftreffer kassierte, war das nicht so schlimm. Passiert eben mal. Nur gleich ist nicht gleich.

Mit 15:10 Toren ging es in die Halbzeitpause. Dort wurde nochmals auf den Spieler Lebensieg hingewiesen. Anweisungen gegeben, wie er zu decken sei usw.

Die HG begann, wie sie die erste Halbzeit beendet hatte. Kontinuierlich wurde der Vorsprung ausgebaut. Im Angriff konnte man zufrieden sein, mit der Deckungsarbeit allerdings nicht.

Dann kam die 41 Minute. Niklas Michael Meyer wurde eingewechselt. Der Kieler zeigte, dass er nichts verlernt hatte. Sehenswert sein Kempa Tor in Zusammenarbeit mit Lenni Pietsch zum 30:22. Heute wollten wir endlich mal wieder die 40 er Marke knacken. Am Ende standen sogar 41 Tore auf der Anzeigetafel. Davon hatte Niklas allein in 19 Minuten 8 mal eingenetzt. Außer Lenni konnten sich alle Feldspieler als Torschützen eintragen. Eine sehr gute Leistung lieferten unsere Torleute Scherf – entschärfte drei 7-Meter – und Haffner. Alles in allem ein entspannter Vormittag.

Am Ende wurde die Ehrung vom Seniorenspielwart der Region Reinhard Herz durchgeführt. Es gab einen Wimpel, welcher irgendwie verschwunden war, 2 Stracke Mettwurst, Brot und isotonische Getränke. Auch der Trikotsponsor Andreas Ahlborn hatte es sich nicht nehmen lassen mit der kompletten Familie zu erscheinen und eine weitere Kiste isotonischer Getränke zu spenden. Nach den obligatorischen Fotos wurden endlich die erste Stracke angeschnitten und die ersten Flaschen geköpft. So macht Meisterwerden Spaß.

Scherf und Hafner im Tor, Herthum 3, Jan Ole Mündemann 5/3, Ziebarth 4, Pietsch, Krauhausen 7, Streckfuss 4, Meyer 8, Klockner 3, Proffen 3, Eggerichs 4

Jürgen Weißke

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